Generated by All in One SEO v4.9.2, this is an llms.txt file, used by LLMs to index the site. # Psychiatriegespräch - Psychiatrie-Info und Psychiatriekultur Anders sehen lernen ## Sitemaps - [XML Sitemap](https://psychiatriegespraech.ch/sitemap.xml): Contains all public & indexable URLs for this website. ## Beiträge - [Ausstellung | Claudia Neuwirth](https://psychiatriegespraech.ch/ausstellung-claudia-neuwirth/) - Claudia Neuwirth zeigt ihre Bilder. Wir freuen uns über Ihren Besuch! - [Neue Ausstellung von "Linse"](https://psychiatriegespraech.ch/neue-ausstellung-von-linse/) - Offenbar gefällt das neue Design. Jedenfalls hat sich ein weiterer Künstler entschlossen, seine Bilder auf Psychiatriegespräch zu zeigen. Klicken Sie auf das Bild, um zur Ausstellung zu gelangen. - [Guten Flug ins Jahr 2014!](https://psychiatriegespraech.ch/guten-flug-ins-jahr-2014/) - Danke für Ihre Treue und Ihr Vertrauen im letzten Jahr und auf Wiedersehen in 2014! Franz Engels - [Theme-Update - Fehler behoben](https://psychiatriegespraech.ch/theme-update-fehler-behoben/) - Bei der kürzlich erfolgten Aktualisierung des Wordpress-Themes von "Psychiatriegespräch" ist leider ein Fehler aufgetreten, welcher das Layout und die Nutzbarkeit der Plattform vorübergehend eingeschränkt hat. Durch Einspielen eines Backups konnte ich das Problem inzwischen beheben. Die entstandenen Unannehmlichkeiten bitte ich zu entschuldigen. - [Verdrängung](https://psychiatriegespraech.ch/verdraengung/) - In der Psychoanalyse versteht man unter dem Begriff der "Verdrängung" einen spezifischen Abwehrmechanismus, mit dem die Psyche von der Zäsur als inakzeptabel bewertete Triebwünsche bzw. deren Vertretungen in Form von Gedanken und Bildern aus dem Bewusstsein ins Unbewusste verschiebt. Gemäss dem Instanzenmodell der Psychoanalyse handelt es sich dabei um einen Konflikt zwischen dem Es und - [Drehtürpsychiatrie](https://psychiatriegespraech.ch/drehtuerpsychiatrie/) - Unter Drehtürpsychiatrie versteht man, wenn psychiatrische Patienten wegen des steigenden Kostendrucks und um die Liegezeiten künstlich zu verkürzen zu früh und unzureichend stabil aus psychiatrischen Einrichtungen entlassen werden und bereits nach kurzer Zeit in dekompensiertem Zustand wieder aufgenommen werden müssen. Drehtürpsychiatrie entsteht insbesondere dort, wo aus Kostengründen auf die notwendige soziale Rehabilitation verzichtet und stattdessen - [Behinderung](https://psychiatriegespraech.ch/behinderung/) - Der Begriff "Behinderung" wird auf sehr verschiedene Weise verstanden. Nach Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) beinhaltet eine Behinderung die folgenden Kennzeichen Definition von 1980 (ICIDH International Classification of Impairments, Disabilities and Handicaps) Das "impairment" (Schäden einer psychischen, physischen oder anatomischen Struktur) Die " disability" (funktionelle Beeinträchtigung in einem Ausmass, das die Alltagsbewältigung erschwert oder verunmöglicht) Ein - [Aggressivität](https://psychiatriegespraech.ch/aggressivitaet/) - Der Begriff "Aggressivität" bedeutet Angriffslust und bezeichnet die Bereitschaft eines Menschen zur Entäusserung aggressiven Verhaltens. Die Aggressivität eines Patienten ist in der forensischen Psychiatrie und in der Sozialpsychiatrie oft ein Massstab zur Beurteilung der Chancen zur sozialen Wiedereingliederung - [Abhängigkeit](https://psychiatriegespraech.ch/abhaengigkeit/) - Unter Abhängigkeit versteht man in der Psychiatrie ein enges Verbundensein eines Menschen mit einem anderen Menschen oder mit einem Suchtmittel. Bei der Abhänigkeit von einem Suchtmittel unterscheidet man "körperliche Abhängigkeit" und "psychische Abhängigkeit", obwohl beide Formen sich gegenseitig beeinflussen und oft nebeneinander vorkommen. Körperliche Abhängigkeit: Von "Körperlicher Abhängigkeit" spricht man dann, wenn nach dem Absetzen - [Übertragungsneurose](https://psychiatriegespraech.ch/uebertragungsneurose/) - Im Rahmen einer psychoanalytischen Behandlung kommt es zur unbewussten Projektion frühkindlicher Einstellungen, Gefühle, Gedanken und Wünsche vom Analysand auf den Analytiker. D. h. der Analysand verhält sich dann gegenüber dem Analytiker genau so, wie gegenüber wichtigen Personen in der Kindheit, als sei der Analytiker z. B. die Mutter oder der Vater. Es wiederholt sich dabei - [Übertragung](https://psychiatriegespraech.ch/uebertragung/) - Im Rahmen einer psychoanalytischen Behandlung kommt es zur unbewussten Projektion frühkindlicher Einstellungen, Gefühle, Gedanken und Wünsche vom Analysand auf den Analytiker. D. h. der Analysand verhält sich dann gegenüber dem Analytiker genau so, wie gegenüber wichtigen Personen in der Kindheit, als sei der Analytiker z. B. die Mutter oder der Vater. Es wiederholt sich dabei - [SSRI](https://psychiatriegespraech.ch/ssri/) - siehe unter --> Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer - [SNRI](https://psychiatriegespraech.ch/snri/) - siehe unter --> Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer - [Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI)](https://psychiatriegespraech.ch/serotonin_wiederaufnahme_hemmer/) - Durch die Wiederaufnahme eines ausgeschütteten Botenstoffes wird dessen Wirkung beendet. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, kurz SSRI genannt, sind Antidepressiva, die relativ spezifisch die Wiederaufnahme des Botenstoffes Serotonin in die präsynaptischen Nervenzell-Endigungen hemmen und die Verweildauer dieses Botenstoffes im sogenannten präsynaptischen Spalt erhöhen. Die auf diesem Wege erreichte verstärkte und verlängerte Wirkung des Serotonins wirkt gegen Ängste und Depression, - [Schizophrenie](https://psychiatriegespraech.ch/schizophrenie/) - Die Krankheit "Schizophrenie" ist gekennzeichnet durch tiefgreifende Störungen des Denkens und der Wahrnehmung, verbunden mit einer Störung und oft auch Verflachung der Affekte. Den Betroffenen geht das Gefühl für ihre eigenen Grenzen verloren, sie fühlen sich oft in ihren Gedanken erkannt und manipuliert, glauben, dass sie verfolgt oder durch andere Menschen oder physikalische Prozesse (Strahlen - [Pubertätskrise](https://psychiatriegespraech.ch/pubertaetskrise/) - siehe unter "Adoleszentenkrise" - [Psychotherapeut](https://psychiatriegespraech.ch/psychotherapeut/) - Vom Wort her ist jeder ein Psychotherapeut, der "Psychotherapie" betreibt. Seit 1999 ist die Bezeichnung "Psychotherapeut(in)" durch das sogenannte Psychotherapeutengesetz (PsychThG) geschützt. Sie darf ausschliesslich getragen werden von Ärzten und Ärztinnen heilkundlich approbierten Psychologen und Psychologinnen heilkundlich approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und -therapeutinnen Die Bezeichnungen "Psychologe" "psychologisch" und "auch "Psychotherapie" sind dagegen nicht geschützt , - [Psychopathologie](https://psychiatriegespraech.ch/psychopathologie/) - Die Psychopathologie ist vom griechischen Wortsinn her die Lehre von den seelischen Leiden , d. h. sie beinhaltet Vorstellungen über die psychischen Krankheiten des Menschen und versucht, psychisches Leiden auf eine wissenschaftliche Basis zustellen. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden psychische Störungen und Krankheiten dann klassifiziert und in der praktischen Anwendung dann beim Patienten diagnostiziert. Psychopathologie - [Psychologische Psychotherapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychologische_psychotherapie/) - Psychotherapie, die durch einen anerkannten, d. h. heilkundlich approbierten Psychologen durchgeführt wird. Siehe auch --> Psychotherapeuten - [Psychoanalyse](https://psychiatriegespraech.ch/psychoanalyse/) - Die "Psychoanalyse" wurde von S. Freud begründet und ist dreierlei zugleich: eine medizinisch-entwicklungspychologisches Lehrgebäude eine diagnostische Methode zur Aufdeckung schwer zugänglicher, vor- und unbewusster seelischer Prozesse eine Behandlungsmethode für sogenannte neurotische Störungen, v. a. die klassischen "Übertragungsneurosen" Kern der psychoanalytischen Lehre nach S. Freud sind die Annahmen, dass Umwelteinflusse vor allem in den ersten Lebensjahren - [Psychiatrie](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatrie/) - Psychiatrie bedeutet "Seelenheilkunde". Sie ist die Fachdisziplin, die sich mit der Erkennung und Behandlung psychischer Krankheiten und "abnormer" Seelenzustände beschäftigt. Der Begriff "Psychiatrie" setzt sich zusammen aus den 3 griechischen Wörtern "psyche" (Seele), "iatros" (Arzt) und "iatrike techne" (Heilkunst) und wurde 1808 von J. C. Reil eingeführt, um die Arbeit der niedergelassenen psychotherapeutisch tätigen Ärzte - [Psychasthenie](https://psychiatriegespraech.ch/psychasthenie/) - Heute nicht mehr übliche, von Pierre Janet im 19. Jhd. verwendete (Sammel-) Bezeichnung für neurotische Störungen, die nicht der Hysterie zuzurechnen waren. Es handelte sich um Störungen, die mit geschwächter Willenskraft (Abulie oder Hypabulie), Ängsten, fehlendem Selbstwertgefühl, Schüchternheit und Phobien einhergingen. - [Phobie](https://psychiatriegespraech.ch/phobie/) - Der Begriff "Phobie" leitet sich ab vom griechischen Wort "phobeo" und bedeutet "in die Flucht schlagen, erschrecken". In der Psychiatrie und Psychotherapie bezeichnet Phobie eine überzogene und beliebig reproduzierbare Furcht vor eigentlich harmlosen Dingen oder Situationen, die den Betroffenen drängen, solche Dinge oder Situationen konsequent zu vermeiden bzw. aus der Situation zu flüchten. Phobien sind - [Panikstörung](https://psychiatriegespraech.ch/panikstoerung/) - Die "Panikstörung" bezeichnet das wiederholte Auftreten von Panikattacken. Ein Synonym ist der Begriff "Herzangstsyndrom". - [Panikattacke](https://psychiatriegespraech.ch/panikattacke/) - Eine "Panikattacke" ist ein anfallsartig auftretender Zustand heftiger Angst, charakteristischer Weise verbunden mit oft bedrohlich erlebten körperlichen (psycho-vegetativen) Symptomen wie Angst zusammenzubrechen, zu sterben oder den Verstand zu verlieren Beklemmungsgefühl Herzrasen gefühlter Pulsschlag Schweissausbruch Hitzegefühl Atemnot Zittern Die genannten typischen körperlichen Symptome einer Panikattacke sind Ausdruck der durch die Angst ausgelösten Stressreaktion des Körpers. Ggl. - [Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI)](https://psychiatriegespraech.ch/noradrenalin_wiederaufnahme_hemmer/) - Durch die Wiederaufnahme eines ausgeschütteten Botenstoffes wird dessen Wirkung beendet. Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer, kurz SNRI genannt, sind Antidepressiva, die relativ spezifisch die Wiederaufnahme des Botenstoffes Noradrenalin in die präsynaptischen Nervenzell-Endigungen hemmen und die Verweildauer dieses Botenstoffes im sogenannten präsynaptischen Spalt erhöhen. Die auf diesem Wege erreichte verstärkte und verlängerte Wirkung des Noradrenalins wirkt gegen Depression, insbesondere gegen - [Neuroleptika](https://psychiatriegespraech.ch/neuroleptika/) - Unter "Neuroleptika" versteht man eine heterogene Gruppe von Psychopharmaka, die spezifisch gegen Psychosen und daneben z T. in unterschiedlichem Mass auch gegen andere psychische Störungen (z. B. Erregungszustände, Spannungszustände mit selbstverletzendem Verhalten) Weiterführende Informationen über Neuroleptika und Psychopharmaka resp. Psychopharmakotherapie finden Sie im Kapitel Medikamente - [Manisch-depressiv](https://psychiatriegespraech.ch/manisch_depressiv/) - Als manisch-depressiv wird der charakteristische, meist unregelmässige Wechsel zwischen depressiven und manischen Krankheitsphasen im Verlauf einer bipolaren Störung bezeichnet. - [Manie](https://psychiatriegespraech.ch/manie/) - Unter einer Manie vesteht man eine meist episodisch verlaufende, länger anhaltende, der Situation unangemessene Stimmungs- und Verhaltensänderung, typischerweise im Sinne einer übertriebenen Heiterkeit, Überdrehtheit und Euphorie, im Verbund mit Distanzlosigkeit bis Schamlosigkeit, Selbstüberschätzung und verminderter Kritikfähigkeit. Der Antrieb während einer Manie ist gesteigert bis hin zu unkontrollierter Erregbarkeit. Dies macht sich bemerkbar in einer Beschleunigung - [Entzugssyndrom](https://psychiatriegespraech.ch/entzugssyndrom/) - Der Begriff "Entzugssyndrom" kennzeichnet eine Konstellation von Symptomen, die typischerweise im Zusammenhang mit dem Entzug einer suchterzeugenden Substanz auftreten, wenn sich bereits eine Abhängigkeit entwickelt hat. Entzugssymptome können je nach Substanz sehr unterschiedlich sein. Allgemeine und zumeist auftretende unspezifische Entzugssymptome sind z. B. innere Unruhe und Erregung Schwitzen Schlafstörungen Angstzustände Magen-Darm-Beschwerden - [Dissozial](https://psychiatriegespraech.ch/dissozial/) - Als dissozial wird ein Verhalten bezeichnet, welches die Rechte Anderer missachtet und die Gesellschaft schädigt. Dissozialität ist häufig verbunden mit Kriminalität (Delinquenz), Brutalität und manipulativem Verhalten. Wenn dissoziales Verhalten in der Persönlichkeits verankert ist, spricht man von einer dissozialen Persönlichkeitsstörung - [Biologische Psychiatrie](https://psychiatriegespraech.ch/biologische_psychiatrie/) - Die biologische Psychiatrie existiert seit circa 1970. Die Vertreter dieser Richtung sind der Überzeugung, psychische Krankheiten (Störungen) wie Schizophrenie, Depressionen, Angststörungen, Zwänge, Essstörungen, Suchterkrankungen etc. haben v. a. einen biologischen Ursprung. Entsprechend forscht die biologische Psychiatrie nach biochemischen, neuro-endokrinologischen, molekulargenetischen und pharmakologischen "Markern". Sie versucht ferner, die Psychopathologie auf der Basis eindeutiger Forschungs- und diagnostischer - [Beziehungswahn](https://psychiatriegespraech.ch/beziehungswahn/) - Unter einem Beziehungswahn versteht man, wenn Menschen objektiv banale Ereignisse als spezifische Signale fehldeuten und auf die eigene Person beziehen. Oft ist zusätzlich ein Gefühl des Beeinflusstwerdens und des Bedrohtseins damit verbunden. Wichtig: erst dann handelt es sich um einen Wahn, wenn es sich eindeutig um eine Fehlwahrnehmung handelt und der Betroffene trotz wiederholten Klärungsversuchen - [Autismus](https://psychiatriegespraech.ch/autismus/) - Der Begriff "Autismus" kennzeichnete ursprünglich nach E. Bleuler (1911) spezielle, bei der Schizophrenie beobachtete Zustände des Losgelöstseins von der Wirklichkeit und Versunkenseins in das eigene Innenleben. Die ICD-10 ordnet den Autismus ein in der Rubrik "tiefgreifende Entwicklungsstörungen" und unterscheidet die beiden Formen frühkindlicher Autismus (syn.: Kanner-Syndrom) und atypischer Autismus Frühkindlicher Autismus (Kanner-Syndrom) Ähnlich wie beim - [Ausschleichen](https://psychiatriegespraech.ch/ausschleichen/) - Unter Ausschleichen versteht man das langsame Absetzen eines Medikamentes durch schrittweise Reduktion der Dosis über mehrere Tage (oder selten auch Wochen), um das Risiko des Auftretens eines Absetzsyndroms oder eines Entzugssyndroms so gering wie möglich zu halten. - [Asperger-Syndrom](https://psychiatriegespraech.ch/asperger_syndrom/) - Das Asperger-Syndrom bezeichnet Auffälligkeiten im Verhalten von Kindern mit Manifestation erst etwa ab dem 3. Lj.. Besonders betroffen sind Jungen, im Verhältnis 8:1. Symptomatisch im Vordergrund stehen beim Asperger-Syndrom frühreifes Interesse für Themen jenseits des eigenen Alters und besondere Begabungen Fixierung auf wenige und stereotype Aktivitäten auffällige motorische Ungeschicklichkeit Eigenbrödlertum und soziale Kommunikations- und Kontaktschwierigekeiten - [Asozial](https://psychiatriegespraech.ch/asozial/) - Als "asozial" bezeichnet man die Unfähigkeit eines Menschen, sich in eine soziale Gemeinschaft einzufügen und deren Regeln anzuerkennen. s. a. dissozial - [Arbeitsunfähigkeit](https://psychiatriegespraech.ch/arbeitsunfaehigkeit/) - In Deutschland ist der Begriff der "Arbeitsunfähigkeit" in den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit und die Maßnahmen zur stufenweisen Wiedereingliederung (Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien) nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 SGB V definiert. Hier die wichtigsten Regeln: Arbeitsunfähig gilt ein versicherter Arbeitnehmer, wenn er auf Grund von Krankheit seine zuletzt vor der Arbeitsunfähigkeit - [Antriebsstörung](https://psychiatriegespraech.ch/antriebsstoerung/) - Antriebsstörungen können sowohl durch psychische Störungen als auch durch biologische Prozesse verursacht werden. So finden sich Störungen des Antriebs z. B. regelmässig bei Depressionen, Manien, Schizophrenien oder Schädigungen des Stirnhirns. Antriebsstörungen können sich äussern als Antriebshemmung Unfähigkeit zur Durchführung intendierter Handlungen Antriebsmangel (Antriebsminderung) Fehlen des spontanen Antriebs bzw. einer Handlungsintention Antriebsverarmung Verminderung ursprünglich vorhandenen Antriebs - [Antrieb](https://psychiatriegespraech.ch/antrieb/) - Der Begriff Antrieb und das zugrunde liegende Konzept sind unscharf. Aus neurowissenschaftlicher Perspektive ist das, was als "Antrieb" wahrgenommen wird, ein komplexer Prozess, der eines störungsfreien Zusammenwirkens diverser, hierarchisch aufeinander aufbauender Ebenen bedarf: der Fähigkeit zur motorischen Umsetzung von Aktionsschemata der Fähigkeit zur Auswahl solcher Schemata der Fähigkeit zur Bildung und Auswahl von Intentionen, also - [Antipsychiatrie](https://psychiatriegespraech.ch/antipsychiatrie/) - Die Antipsychiatrie ist eine Bewegung, die 1960 durch R. Laing und D. Cooper begründet wurde und die Krankheitsauffassung der Psychiatrie, insbesondere das (biologische) Konzept der Schizophrenie, auf der Basis gesellschaftskritischer Argumente ablehnt. In der radikalsten Form sagt die Antipsychiatrie, dass das, was "Schizophrenie" genannt werde im Grunde lediglich die Auswirkung eines falschen familiären und gesellschaftlichen - [Antidepressiva](https://psychiatriegespraech.ch/antidepressiva/) - Antidepressiva sind in Chemie und Wirkweise unterschiedliche Gruppen von Medikamenten, die zur Behandlung depressiver Symptome eingesetzt werden. Man unterscheidet zum Beispiel folgende wichtige Klassen von Antidepressiva Trizyklische Antidepressiva (TZA) Tetrazyklische Antidepressiva Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) Monoaminooxidasehemmer (MAO-Hemmer) Weiterführende Informationen zu Antidepressiva finden Sie auch in den Rubriken "Medikamente > Psychopharmakotherapie I > Antidepressiva" "Psychische Krankheiten > Depressionen" - [Antidementiva](https://psychiatriegespraech.ch/antidementiva/) - Als "Antidementiva" bezeichnet man Medikamente, die gegen Demenz wirken. Antidementiva können das Fortschreiten der Demenz bzw. des demenziellen Syndroms nicht verhindern, aber den fortschreitenden Verlust der Autonomie je nach Präparat und Wirkmechsnismus auf verschiedene Weise hinauszögern. Weiterführende Informationen zu Antidementiva finden Sie in den Rubriken "Medikamente > Psychopharmakotherapie I > Nootropika und Antidementiva" "Psychische Krankheiten - [Angststörung](https://psychiatriegespraech.ch/angststoerung/) - Der Begriff Angststörung ist eine unspezifische Sammelbezeichnung für verschiedene psychische Störungen, die mit Angst einhergehen, z. B. Panikstörung, Agoraphobie oder auch posttraumatische und akute Belastungsstörung, Ängste im Zusammenhang mit somatischen Kranheiten. - [Akathisie](https://psychiatriegespraech.ch/akathisie/) - Der Begriff "Akathisie" bezeichnet eine quälende, unstillbare Bewegungsunruhe mit Unfähigkeit, still zu sitzen oder zu stehen. Patienten mit Akathisie "trippeln" oft. Das Phänomen ist v. a. bekannt als unerwünschte Nebenwirkung von Neuroleptika, kann aber auch selten im Zusammenhang mit einer Zwangserkrankung oder Myoklonien auftreten. - [Agoraphobie](https://psychiatriegespraech.ch/agoraphobie/) - Mit "Agoraphobie" (= Platzangst) bezeichnet man die umschriebene und reproduzierbare Angst (Phobie) eines Menschen, einen freien Platz zu betreten oder auch nur die Wohnung zu verlassen und sich auf die offene Strasse zu begeben. Agoraphobie tritt häufig mit Panikattacke und deutet meist auf das Vorliegen einer neurotischen Störung. In der Psychiatrie verwendet man den Begriff - [Affektive Störung](https://psychiatriegespraech.ch/affektive_stoerung/) - In der Psychiatrie ist der Begriff "Affektive Störung" reserviert für die Bezeichnung depressiver und manischer Phasen. In der Psychopathologie versteht man unter dem Begriff Affektive Störung ganz allgemein Abweichungen der geäusserten Affekte von der erwarteten Norm, etwa wenn Affekte zu gering, zu stark oder unpassend wirken, wenn sie zu rasch "anspringen" oder zu spät, wenn - [Adoleszentenkrise](https://psychiatriegespraech.ch/adoleszentenkrise/) - Mit "Adoleszentenkrise" (auch Pubertätskrise) werden in der Pubertät auftretende vorübergehende, aber teilweise sehr ausgeprägte seelische Veränderungen und Verstimmungen bezeichnet, die oft mit auffälligem Verhalten einhergehen. Neben verschlossenem und abweisendem Verhalten und Aufbegehren kann es zu Lernschwierigkeiten mit Leistungsabfall, Alkohol- und Drogenmissbrauch, auch Delinquenz, Gewaltäusserungen und Kurzschlusshandlungen kommen. Die Wahrnehmungsveränderungen in einer Adoleszentenkrise können ein psychoseähnliches - [Abwehrmechanismus](https://psychiatriegespraech.ch/abwehrmechanismus/) - Der psychoanalytische Begriff des "Abwehrmechanismus" wurde geprägt von Anna Freud (1936) und bezeichnet verschiedene Formen, meist unbewusster psychischer Interventionen des "Ich", durch die unerwünschte Triebenergien im Zusammenhang mit "verbotenen" Wünschen, Vorstellungen, Phantasien etc. in andere, verträglichere psychische Energieformen transformiert werden. Ziel dieser Interventionen ist die Vermeidung bzw. Neutralisierung unangenehmer Affekte wie (Trieb)-Angst, Schuldgefühle, Ekel, Scham - [Abulie](https://psychiatriegespraech.ch/abulie/) - Unter einer Abulie versteht man in der Psychiatrie das krankheitsbedingte Fehlen des Willensantriebs, der sich darin äussert, dass betroffene Patienten unfähig sind, eine gewollte Handlung auszuführen. Das Resultat ist eine (psychische) Lähmung. Häufiger als eine vollständige Lähmung des Willens ist die mildere Form, die Schwächung des Willens (Hypobulie). Abulie und Hypobulie kommen z. B. vor - [Absetzsyndrom](https://psychiatriegespraech.ch/absetzsyndrom/) - Beim Absetzen bestimmter Antidepressiva kann es zu verschiedenartigen und unterschiedlich ausgeprägten unangenehmen Nebenerscheinungen kommen. Die häufigsten Erscheinungen sind Schwindel und Gleichgewichtsstörungen Motorische und innere Unruhe Tics Schlafstörungen Verdauungsprobleme Kopf- und Gliederschmerzen In schwereren Fällen kann es auch zu Desorientierung kommen. Verursacht wird das Absetzsyndrom durch eine störung im Stoffwechsel der Neurotransmitter im Hirn. Betroffen von - [Ablösung](https://psychiatriegespraech.ch/abloesung/) - Der Begriff "Ablösung" bezeichnet die Auflösung seelischer Abhängigkeitsbeziehungen, z. B. die kindliche Abhängigkeit gegenüber der elterlichen Autorität, die normalerweise in der Pubertät beginnt. In der Psychoanalyse bezeichnet der Begriff "Ablösung" die Auflösung der spezifischen therapeutischen Beziehung (Übertragungsneurose) zwischen Analytiker und Analysand. - [Somatisierungsstörung](https://psychiatriegespraech.ch/somatisierungsstoerung/) - Die "Somatisierungsstörung" ist gekennzeichnet durch vielfältige, wiederholt auftretende und stark wechselnde körperliche Symptome, deretwegen sich die Betroffenen meist über Jahre hinweg immer wieder ärztlichen Untersuchungen und Behandlung unterziehen, für die aber keine entsprechende organische Ursache gefunden werden kann. Die Symptomatik kann sich auf jedes beliebige Organ oder Körperteil beziehen. Sehr häufig sind Magen-Darm-Beschwerden (Schmerzen, Aufstossen, - [Somatisches Syndrom](https://psychiatriegespraech.ch/somatisches_syndrom/) - Ein "Somatisches Syndrom" kann Bestandteil einer Depression bzw. depressiven Episode sein und ist durch folgende Symptome gekennzeichnet: Interessenverlust oder Verlust der Freude an normalerweise angenehmen Aktivitäten Mangelnde Fähigkeit, auf eine freundliche Umgebung oder freudige Ereignisse emotional zu reagieren (eingeschränkte oder aufgehobene affektive Schwingungsfähigkeit) Frühmorgendliches Erwachen, deutlich vor der gewohnten Zeit Morgentief psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit - [Psychotherapeutengesetz](https://psychiatriegespraech.ch/psychotherapeutengesetz/) - Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) trat am 01.01.1999 in Kraft. Es regelt den Zugang und die Voraussetzungen für die psychotherapeutische Tätigkeit von Ärzten und Psychologen. Nach diesem Gesetz sind nur noch drei Berufsgruppen berechtigt, die Bezeichnung "Psychotherapeut" zu führen: Ärzte und Ärztinnen heilkundlich approbierte Psychologen und Psychologinnen heilkundlich approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und -therapeutinnen - [Neurotransmitter](https://psychiatriegespraech.ch/neurotransmitter/) - Neurotransmitter sind chemische Substanzen, die Signale von Nervenzelle(n) zu Nervenzelle(n) oder von Nervenzelle(n) zu Effektorzellen übertragen. Die Signalübertragung erfolgt an besonders gebauten spezifischen Kontaktstellen, den sogenannten "Synapsen". Klassische Neurotransmitter sind Acetylcholin Katecholamine (Noradrenalin und Adrenalin) GABA Glutamat Glycin Histamin Serotonin - [Managed Care](https://psychiatriegespraech.ch/managed_care/) - Managed Care ist ein in den USA entwickeltes Versicherungs- und Versorgungsmodell, in welchem mit betriebswirtschaftlichen Management-Prinzipien und einem differenzierten Instrumentarium gezielt Einfluss auf medizinische Entscheidungsprozesse und ärztliches Handeln genommen wird. Vorrangiges Ziel von Managed Care-Organisationen ist die (möglichst flächendeckende) Steuerung der medizinischen Versorgung nach ökonomischen Gesichtspunkten zum Zwecke der Kostenkontrolle. Elemente der Steuerung sind z. - [Kielholz-Schema](https://psychiatriegespraech.ch/kielholz-schema/) - Die Definition bzw. die Klassifikation von Depressionen hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. In der psychiatriegeschichtlichen Tradition verwiesen verschiedene Definitionen auf je unterschiedliche Sichtweisen und Zugangswege zum Störungsbild und zum erkrankten Patienten. Ein nach wie vor klinisch geläufiges, wenngleich heute nicht mehr offiziell gültiges Einteilungsschema ist das sogenannte Kielholz-Schema der Depressionen: Dieses unterscheidet zwischen - [Depression](https://psychiatriegespraech.ch/depression/) - Unter einer Depression wird heute verstanden ein mindestens 2wöchiger, zumeist episodisch über Wochen und Monate bestehender, nicht durch Willenskraft oder äussere Einflüsse veränderbarer, im Tagesverlauf typischerweise schwankender Zustand mit gedrückter Stimmung, Interesselosigkeit, Freudlosigkeit, Antriebsminderung und Energielosigkeit/Müdigkeit. Weitere häufige Symptome einer Depression sind nach ICD-10 - [Bipolare Störung](https://psychiatriegespraech.ch/bipolare_stoerung/) - Die Diagnose "bipolare Störung" bezeichnet nach ICD-10 eine affektive Erkrankung, "die durch wiederholte (d. h. wenigstens zwei) Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau des Betreffenden deutlich gestört sind." - [Autogenes Training](https://psychiatriegespraech.ch/autogenes_training/) - Autogenes Training ist eine auf J. H. Schultz zurückgehende, unter fachkundiger Anleitung erlernbare Entspannungsmethode, die mit Methoden der Autosuggestion arbeitet. - [Androphobie](https://psychiatriegespraech.ch/androphobie/) - Der Begriff "Androphobie" bezeichnet männerfeindliches Verhalten - [Amnesie](https://psychiatriegespraech.ch/amnesie/) - Mit "Amnesie" wird eine zeitlich umschriebene Erinnerungslücke bezeichnet, gewöhnlich im Zusammenhang mit einer Schädigung des Gehirns durch verschiedene Ursachen. Man unterscheidet in diesem Zusammenhang die anterograde Amnesie Gedächtnislücke für einen Zeitraum nach dem schädigenden Ereignis kongrade Amnesie umschriebene Gedächtnislücke für exakt die Zeit der Bewusstlosigkeit nach einem Hirntrauma retrograde Amnesie Gedächtnislücke für die Zeit vor - [ADHS](https://psychiatriegespraech.ch/adhs/) - Das ADHS, in den Anfängen als "Hyperprosexie", dann als "Aufmerksamkeitsstörung "bezeichnet, kennt zahlreiche Synonyme: ADHD, Hyperaktivitätssyndrom, hyperkinetische Störung mit Intelligenzminderung und Bewegungsstereotypien, frühkindliches exogenes Psychosyndrom, minimaler Hirnschaden, minimale cerebrale Dysfunktion u. a.. Menschen, die an ADHS leiden, zeigen eine Kombination von Störungen der Aufmerksamkeit und Hyperaktivität. Sie sind leicht ablenkbar, neigen zu Flüchtigkeitsfehlern, haben Schwierigkeiten, - [Relaunch](https://psychiatriegespraech.ch/relaunch/) - Liebe Besucher Am 07.07.2013 wurde "Psychiatriegespräch" nach mehr als 10 Jahren von einer statischen HTML-Webseite auf das CMS "Wordpress" umgestellt und erscheint nun in adaptiertem und modernisiertem Design, welches Ihnen, liebe Besucher, hoffentlich gefällt. Grund für die Umstellung waren der zunehmende Aufwand für die Wartung und das Einpflegen neuer Inhalte. Ich habe mich entschlossen, die ## Seiten - [Site-Info](https://psychiatriegespraech.ch/) - Forum und Portal für Psychiatrie und Psychotherapie - Informationen über psychische Krankheiten, Psychotherapie und Psychopharmaka - Erfahrungsaustausch und kontroverse Diskussionen - psychiatrische Kunst und Lyrik - Buchvorstellungen - Fachliteratur u. v. m. - [Datenschutzerklärung](https://psychiatriegespraech.ch/datenschutzerklaerung/) - [Impressum](https://psychiatriegespraech.ch/impressum/) - [Th. Riesner | Bilder](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/th-riesner-bilder/) - [Ausstellungen](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/) - Wenn Sie den neben stehenden Links folgen, gelangen Sie zu den Ausstellungen verschiedener Künstler. Es handelt sich dabei um Fotografien bzw. um Fotos von Gemälden und anderen Kunstwerken. Arbeiten von Betroffenen und Psychiatrie-Erfahrenen bzw. Arbeiten zum Thema Psychiatrie und Psychotherapie werden bevorzugt berücksichtigt. Jeder ist aber eingeladen, einen eigenen Beitrag zu veröffentlichen. Am Ende dieser - [PTSD und andere Traumatisierungen | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/ptsd_ueberblick/) - Informationen zur posttraumatischen Belastungsstörung (PTSB/PTBS) aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht - von Facharzt FMH Franz Engels - [Psychische Störungen und Erkrankungen](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/) - Basis-Informationen über Ursachen, Krankheitsentwicklung, Häufigkeit und Verteilung (Epidemiologie), Diagnostik, Differentialdiagnostik, Therapie und Prognose (Heilungsaussichten . Am Ende eines jeden Kapitels gibt es ein Quellen- und Literaturverzeichnis SchizophrenieSchizoaffektive StörungenPersönlichkeitsstörungenDepressionen und depressive ZuständeManie, Zyklothymie und bipolare StörungÄngste, Panikattacken und PhobienMagersucht, Bulimie und andere EssstörungenMobbingBurnoutPTSD und andere Folgen von TraumatisierungZwangserkrankung und andere ZwängeAlzheimer und andere Demenzen - [Schizophrenie | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizophrenie_ueberblick/) - Überblick über die Schizophrenie: verschiedene Modelle zur Krankheitsentstehung der Schizophrenie, Typen und Symptomatik der Schizophrenie nach ICD-10 - [Medikamenten-Info](https://psychiatriegespraech.ch/medikamenten-info/) - Auf den folgenden Seiten sind die Medikamente, die in der Psychiatrie vorzugsweise zur Behandlung psychischer Störungen und Krankheiten zum Einsatz kommen, tabellarisch und stichwortartig nach Wirkgruppen aufgeführt. Man nennt sie "Psychopharmaka". Sie finden wichtige Informationen zur Wirkungsweise und Indikation, zu den Nebenwirkungen und Kontraindikationen, ein kleines Dossier zurmedikamentösen Therapie psychiatrischer Notfälle und Vergiftungen und einige Hinweise zu speziellen Einsatzgebieten wie z. B. zur Psychopharmakotherapie im höheren Alter, bei - [Psychopharmaka & Psychopharmakotherapie I](https://psychiatriegespraech.ch/medikamenten-info/psychopharmaka_therapie_1/) - Medikamente-Liste (CH/D) Antidepressiva und Einsatzgebiete Allgemeines: wirken bei Gesunden nicht stimmungsaufhellend!Das erste Antidepressivum "Imipramin" wurde durch den Schweizer Professor Kuhn entdecktDavor wurden Depressionen oft durch eine "Schlafkur" mit Somnifen oder Barbituraten behandelt Einteilung der Antidepressiva (nach Laux, 2001, S. 486): Klassische trizyklische ADImipraminAmitriptylinTetrazyklischeMianserinMaprotilinund modifizierte trizyklische ADLofepraminSSRIFluvoxaminFluoxetinParoxetinCitalopramSertralinund dual serotonerge AD (DAS)NefazodonNoradrenalinselektive Rückaufnahme-Inhibitoren (NARI)ReboxetinSerotonin-noradrenalinselektive ADMirtazapinVenlafaxinMAO-HemmerIrreversibel (Tranylcypromin)Reversibel (MAO-A, RIMA; z.B.Moclobemid)Chemisch - [Psychiatriekultur | Kulturelle und künstlerische Beiträge Betroffener](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/) - Aus der Perspektive sich gesund fühlender Menschen erscheint die Psychiatrie und Psychotherapie zumeist als eine Art Sammelstelle psychischer Defizite und bedauerlicher Schicksale. Die "natürlichen Reflexe" in unserem modernen, auf Effizienz und Funktionieren ausgerichteten Leben sind Distanzierung und Verdrängung. Die Bedrohung wird als "Krankheit" klassifiziert und zur Behandlung an Ärzte und Heilanstalten abgegeben. Verkannt wird dabei, dass seelisches - [Psychopharmaka & Psychopharmakotherapie II](https://psychiatriegespraech.ch/medikamenten-info/psychopharmaka_therapie_2/) - Psychopharmakotherapie psychischer Störungen inkl. psychiatrischer Notfälle Psychopharmakotherapie im Alter Vorbemerkungen: alte Menschen haben eine erhöhte Suszeptibilität gegenüber Sedierung Parkinsonoid Anticholinerge Wirkungen Orthostase Oft sind bei alten Menschen renale Clearance und der hepatische Metabolismus vermindert Medikamente: Antidepressiva: Vermeide TZA mit starker anticholinerger Komponente Verwende SSRI Venlafaxin (Efexor CH/Trevilor D) Moclobemid (Aurorix CH/D) Reboxetin (Edronax CH/D) Mirtazapin - [Magersucht, Bulimie und andere Essstörungen | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/essstoerungen_ueberblick/) - Essstörungen werden im DSM-IV auf der sogenannten Achse I (Klinische Störungen, andere klinisch relevante Probleme) als eigene Gruppe "Essstörungen" aufgeführt. Im ICD-10, Kapitel V, dem hier verbreiteten Kodierungsmanual psychischer Störungen, werden sie ebenfalls als eigenständige Untergruppe ("F50 Eßstörungen") unter der Rubrik "F5 Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung mit körperlichen Störungen und Faktoren" aufgeführt. Im wesentlichen verteilen sich - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_ueberblick/) - Einige interessante Konzepte zur bipolaren (manisch-depressiven) Störung - [Mobbing und Mobbing-Folgen | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/mobbing_ueberblick/) - Informationen über Mobbing und Mobbing-Folgen - von Franz Engels, psychodynamischer Coach, Psychiater und Psychotherapeut - [Persönlichkeitsstörungen | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/persoenlichkeitsstoerungen_ueberblick/) - Überblick und Begriffsgeschichte der Persönlichkeitsstörungen - [Schizoaffektive Störung | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizoaffektive_stoerung_ueberblick/) - Informationen über das psychiatrische Krankheitsbild schizoaffektive Psychose - [Zwangserkrankung (Zwangsstörung) und andere Zwänge | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/zwangserkrankung_ueberblick/) - Zwänge und Zwangserkrankungen sind verbreiteter als früher angenommen und kommen in einem kontinuierlichen Spektrum von harmlosen und oft vorübergehenden "Angewohnheiten" bis hin zu wirklich krankhaften Denk- und Verhaltensweisen vor. Die echte "Zwangserkrankung" wird heute als eine sehr ernst zu nehmende und in der Regel schwierig zu behandelnde psychiatrische Erkrankung aufgefasst. Statistisch gesehen ist die Zwangskrankheit die - [Alzheimer und andere Demenzen | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/demenz_ueberblick/) - Die "Demenz" und das "dementielle Syndrom" Die Demenz bzw. das "dementielle Syndrom" oder "Demenz-Syndrom" ist die häufigste organischbedingte psychische Störung und bezieht sich heute nicht mehr alleine auf die Störung der Kognitionund des Gedächtnis, wenngleich Gedächtnisstörungen ein notweniges und oft das wegweisende Kardinalsymptom jeder Demenz bleibt. Die Diagnose bezeichnet dabei ein gleichermassen charakteristisches wie vielgestaltiges, erworbenes Muster von Defiziten, die sich in - [Ängste, Panikattacken und Phobien | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/angst_ueberblick/) - Überblick und Symptomatik der verschiedenen Formen von Ängsten: generalisierte Angst, Panikattacken, Phobien - [Burnout | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/burnout_ueberblick/) - Informationen zum Burnout (-Syndrom) aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht - von Franz Engels, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie - [Depressionen und depressive Zustände | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/depression_ueberblick/) - Einführung und Überblick über Depressionen - [Störungsbilder | Index](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/stoerungsbilder_index/) - Basis-Informationen über Ursachen, Entstehung, Epidemiologie, Diagnostik, Differentialdiagnostik, Therapie und Prognose psychischer Störungen - [Psychopharmaka bei Suchterkrankungen](https://psychiatriegespraech.ch/medikamenten-info/psychopharmaka_bei_suchterkrankung/) - Clomethiazol (Distraneurin): Wirkungen: Sedierend Hypnotisch Antikonvulsiv Indikationen: Alkoholentzugssyndrom und Alkoholentzugsdelir, mit und ohne Krampfanfälle Medikamentös induziertes Delir Wegen der antikonvulsiven Wirkungen evt. einsetzbar bei Status epilepticus Kontraindikationen: Absolut: Akute Alkohol-, Schlafmittel-, Analgetika-, Psychopharmakointoxikation Relativ: Respiratorische Insuffizienz Obstruktive Lungenerkrankungen Interaktionen: U.U. massive Wirkungsverstärkung anderer psychotroper Substanzen!!! Unter Cimetidin Wirkungsverstärkung und -verlängerung Das sollte man möglichst nicht tun: Ambulante Verordnung Längerfristige Verordnung über das - [Drogen und Drogentherapie](https://psychiatriegespraech.ch/medikamenten-info/drogen-und-drogentherapie/) - Opiate SubstanzenMorphin und seine synthetischen und halbsynthetischen Derivatewichtigster Vertreter ist das HeroinWirkungen (an Opiatrezeptoren)EuphorisierendTranquillisierendAnalgetischDämpfung des Atem- und HustenzentrumsObstipationAusgeprägte periphere parasympathomimetische Eigenschaften (z.B. Miosis)Starke physische und psychische AbhängigkeitUnterschiedlich rasche ToleranzentwicklungEntzugssymptomatikCharakterisiert durch eine zentrale noradrenerge (Sympathikus-) Überaktivität ("Noradrenalinsturm") als Folge der Enthemmung des pontinen Locus coeruleusSubjektiv schwerste Beeinträchtigung, aber objektiv meist keine vitale Bedrohung!!! (im Gegensatz zum - [Weitere Linkempfehlungen](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/partner_und_links/linksammlung/) - Linksammlung Psychiatrie und Psychotherapie Online - Medizin - Verzeichnisse Internationale psychiatrische Fachzeitschriften Englischsprachige Psychiatrie-Portale Deutschsprachige Psychiatrie-Portale Literatursammlungen zum Thema Psychiatrie und Psychotherapie Websites zu einzelnen psychischen Krankheiten Selbsthilfeorganisationen und Seiten von Betroffenen und/oder Angehörigen Diskussionsforen und Seiten für Betroffene und/oder Angehörige Websites zur Kinder- und Jugendpsychiatrie Hilfsorganisationen, Beratung und therapeutische Angebote Weblogs zum Thema - [Partner & Links](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/partner_und_links/) - Auf dieser Seite finden Sie Links zu Seiten, denen wir uns als Partner besonders verbunden fühlen. Séverine Rüegg - Kinesiologie-Praxis Bern - [Von Unbekannt | Was wenn?](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/was_wenn/) - Was, wenn...? "Was, wenn die Sonne scheint, aber nicht in Dir, was, wenn du Urlaub hast und doch gefangen bist, wenn Italien nicht mehr den Horizont öffnet, wenn das Meer dich nicht mehr erreicht, wenn zehn gute Ereignisse ein schlechtes nicht mehr wettmachen, weil dieses sich durch dich hindurchfrißt wie ein Krebsgeschwür? Wie hilfreich ist - [Von Unbekannt | Hoffnung](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/hoffnung/) - Hoffnung "Hoffnung gegen alle Hoffnungslosigkeit erfahren Enttäuschung ohne jede Selbsttäuschung ertragen das Nein mit dem Ja ersticken!" - [Theodor Storm | Gedichte](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/th_storm_gedichte/) - Die Nachtigall Das macht, es hat die Nachtigall Die ganze Nacht gesungen; Da sind von ihrem süssen Schall, Da sind in Hall und Widerhall Die Rosen aufgesprungen. Sie war doch sonst ein wildes Kind; Nun geht sie tief in Sinnen, Trägt in der Hand den Sommerhut Und duldet still der Sonne Glut Und weiss nicht, - [Joachim Ringelnatz | Sorgen](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/j_ringelnatz_sorgen/) - "Die Erde hat ein freundliches Gesicht, So groß, dass man's von Weitem nur erfasst. Komm, sage mir, was du für Sorgen hast. Reich willst du werden?- Warum bist du's nicht?" Joachim Ringelnatz, Komm sage mir, was du für Sorgen hast (Auszug) - [Rainer Maria Rilke | Zwei Gedichte](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/rm_rilke_gedichte/) - Du mußt das Leben nicht verstehen Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und lass dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich Blüten schenken lässt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise - [Regenbogenschatten (Pseudonym)](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/regenbogenschatten_erfahrungen/) - Warum? Erfahrungen eines Angehörigen Fragen beschäftigen uns wohl alle. Doch eine Antwort ist oft nicht zu finden, trotz langer Suche. Ich denke dass mir in diesem Punkt viele beipflichten werden. Trotzdem ist jedes Schicksal ein bisschen anders. Genau wie wir Menschen eben verschieden sind. Ich sitze gerade jetzt in just diesem Moment vor dem Bildschirm - [V. Münichshofer | Liebesgedichte](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/v_muenichshofer_liebesgedichte/) - Sehnsucht Endlos ziehen die Stunden sich. Endlos wie ein Leid. Und ich denke nur an dich, an die schöne Zeit. Werden wir uns wiedersehen? Wie und wann und wo? Werden wir uns noch verstehen? Brennen lichterloh? Einsam ist es ohne dich. Kalt und leer der Raum. Wenn doch nur die Zeit entwich, wäre es wie - [Peter Johr | Gedichte](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/p_johr_gedichte/) - Geduldige Sehnsucht Ich stehe am Ufer und höre das Rauschen der See. Ich schaue zum Horizont - Abschied tut weh. Ich liebe es, hier zu stehen - zu schauen zum Horizont. Wieviel Tege werden vergehen, bis ich sie wiedersehen kann? Sie kommt bald wieder - ich werde warten. Ich werde warten, hier am rauschenden Meer - [Sybille Jatzko | Gedichte](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/s_jatzko_gedichte/) - Manchmal Manchmal kommen die alten Bilder, obwohl du sie nicht gerufen hast. Dann kehrt wieder Traurigkeit in dein Herz zurück, und in dieser Traurigkeit, obwohl sie dich belastet, befindet sich Wärme, die dich mit dem Verstorbenen verbindet, und du fühlst dich ganz nahe. Manchmal spürst du neben dieser Traurigkeit Sehnsucht nach diesem Menschen, und das - [Janne | Texte](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/janne_texte/) - Wieder einmal... Wieder einmal ist nichts, aber auch gar nichts in Ordnung. Wieder einmal stehe ich mir selbst im Wege. Zweifele an allem und ziehe mich in mein Schneckenhaus zurück. Wieder ist mir alles zu laut und zu hektisch. Wieder einmal möchte ich aufgeben, einfach nicht mehr da sein. Wieder einmal versinke ich im Strudel - [Janne | Gedichte](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/janne_gedichte/) - Ein neues Zimmer Stille, nur langsam dringt das leise Brummen der Heizung in mein Bewusstsein. Das neue Zimmer unter'm Dach. Etwas fremd noch, aber schön. Es riecht nach Holz. Frischgestrichene Wände reflektieren das Tageslicht. Dunkle Balken erinnern an den früheren Abstellboden. Ein Dachfenster über dem Doppelbett. Nacht's kann ich die Sterne sehen. Jetzt ist der - [Khalil Gibran](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/k_gibran_ohne_titel/) - Ohne Titel "winkt dir die liebe so folge ihr sind auch ihre wege hart und steil. und umfahren dich ihre flügel so ergibt dich ihr mag auch das unter dem gefieder verborgene schwert dich verwunden. und redet sie mit dir so trau ihrem wort mag auch ihre stimme deine träume erschüttern, wie der nordwind den - [Gustave Flaubert | Melancholie](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/gustave_flaubert_melancholie/) - "Er reiste. Er lernte die Melancholie der großen Schiffe kennen, das kalte Erwachen im Zelt, den Rausch von Landschaften und Ruinen, die Bitterkeit abgebrochener Freundschaften... Jahre vergingen; und er litt unter der Untätigkeit seines Verstandes und der Trägheit seines Herzens." Gustave Flaubert - [Jorge Luis Borges: Lebensweisheit](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/jl_borges_lebensweisheit/) - "Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, im nächsten Leben, würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen. Ich würde nicht mehr so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen. Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen. Ich würde mehr riskieren, würde mehr - [C. Stutz | Bilder](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/c_stutz_bilder/) - 2005 © und Kontakt C. Stutz - [U. Spuhl | Abstraktes und Ornamente](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/u_spuhl/abstraktes_und_ornamente/) - 2010 © Ulf Spuhl I Homepage: https://www.fluuu-bilder.de Fotografie Fotografie ist Bildersprache, die jüngste Gattung der uralten Form bildnerischer Mitteilung. Anders als das gesprochene oder geschriebene Wort kann sie international verstanden werden. Das gibt einem Foto mehr Bedeutung – einem Fotografen größere Verantwortung. Da Fotos so allgemein verständlich sind, müssen wir uns Gedanken darüber machen, ob das, was - [U. Spuhl | Bodypaintings](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/u_spuhl/bodypaintings/) - 2005 © Ulf Spuhl I Homepage: https://www.fluuu-bilder.de - [U. Spuhl](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/u_spuhl/) - Zwischenmenschliche Beziehungen Nach dem ich einige Erfahrungen im Bereich der psychischen Betroffenheit gesammelt habe, auch durch Klinikaufenthalte in denen mir eine bipolare Störung attestiert wurde, habe ich mich der bildhaften Ausdrucksweise dieser Themen zugewandt. In der Fotografie arbeite ich unter dem Titel „Morbide Psyche in optimistischer Entwicklung“ und versuche das Vergängliche und das nicht Perfekte - [Gabi Lummas | Einige Figuren](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/g_lummas/) - © Gabi Lummas Unaussprechliches begreifbar machen Im Juli 1959 wurde ich in Hamburg geboren und musste aufgrund einer schweren Krankheit meiner Mutter meine Kindheit in Heimen und Pflegefamilien verbringen. In meiner ersten Pflegefamilie, in der ich vom fünften bis zum achten Lebensjahr war, habe ich offenbar schlimme Misshandlungen erfahren, so dass ich die ersten - [Linse | Ausstellung](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/linse/) - © Linse - [Relindis Kniefeld | Das Maskenprojekt](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/r_kniefeld/maskenprojekt/) - © und KontaktRelindis Kniefeld, Künstlername Raglintha, geboren 1951 eMail:raglintha@raglintha.de Homepage: https://raglintha.de - [Relindis Kniefeld](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/r_kniefeld/) - "Eigentlich ist eine Maske eine Gesichtsbedeckung, die man trägt, um sich hinter ihr zu verbergen, sich vor etwas zu schützen oder in eine andere Rolle zu schlüpfen. Mich selbst hat es einige Jahre Therapiezeit gekostet, bis es mir möglich war, im täglichen Leben - wenn‘s die Situation erfordert - eine „Maske aufzusetzen“ und nach Belieben - [Petra Kania | Bilder](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/p_kania/) - © Petra Kania Schon als Kind habe ich angefangen zu malen und zu schreiben. Es gab immer Phasen in denen ich intensiv gemalt habe. Zumeist Aquarelle, in letzter Zeit aber auch in Öl. Seitdem ich in Psychotherapeutischer Behandlung bin ist das Malen ein wichtiges Ventil geworden um Körper und Seele von Spannungen, Ängsten etc. zu - [Janne | Erinnerungen 2008](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/janne/erinnerungen_2008/) - (1997 - 2008) © Janne (Kontaktaufnahme über "private Message" im Forum "Psychiatriegespräch") - [Janne | Erinnerungen 1997-2007](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/janne/erinnerungen_1997_2007/) - (1997 - 2007) © Janne (Kontaktaufnahme über "private Message" im Forum "Psychiatriegespräch") - [Janne | Erinnerungen 1997-2006](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/janne/janne-erinnerungen-1997-2006/) - (1997 - 2006) © Janne (Kontaktaufnahme über "private Message" im Forum "Psychiatriegespräch") - [Janne | Erinnerungen 1997-2005 III](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/janne/erinnerungen_1997_2005_3/) - (1997 - 2005) © Janne (Kontaktaufnahme über "private Message" im Forum "Psychiatriegespräch") - [Janne | Erinnerungen 1997-2005 II](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/janne/erinnerungen_1997_2005_2/) - (1997 - 2005) © Janne (Kontaktaufnahme über "private Message" im Forum "Psychiatriegespräch") - [Janne | Erinnerungen 1997-2005 I](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/janne/erinnerungen_1997_2005_1/) - (1997 - 2005) © Janne (Kontaktaufnahme über "private Message" im Forum "Psychiatriegespräch") - [Janne](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/janne/) - "Erinnerungen" von Janne Mit dieser Ausstellung möchte ich besonders die Menschen ansprechen, die ebenso wie ich in ihrer Kindheit gedemütigt, gequält und im Stich gelassen wurden. Diese gemalten Bilder sind ein Teil meiner Lebensgeschichte und drücken Gefühle aus, über die ich nicht so richtig sprechen kann. Wenn ihr sie anschaut, dann passt bitte auf euch - [Johannes Hefti | Gemälde II](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/j_hefti/gemaelde_2/) - (2003) © und Kontakt: J.W. Hefti - [Johannes Hefti | Gemälde I](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/j_hefti/gemaelde_1/) - (2003) © und Kontakt: J.W. Hefti - [Johannes Hefti](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/j_hefti/) - "Mein Name ist Johannes Walter Hefti. Mein Künstlername heisst Häny, das kommt vom Arabischen und bedeutet Hannes (Johannes). Bin 47 Jahre alt. Habe im Jahre 2001 angefangen zu malen, nachdem ich an einer schweren Angst-Depression im Jahre 2000 zu leiden begann, die mich leider noch bis jetzt begleitet. Sofern die Krankheit es mir erlaubt, suche - [Helene Beitler | Was im Tier schaut uns an?](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/h_beitler/was_im_tier_schaut_uns_an/) - (2006) © und Kontakt: deepnight1@gmx.de oder https://www.helene-beitler.de "Sagt ein Bub zum anderen: "Hey, unser Pfarrer ist gut, der kann auch evangelisch." Konnte Dubuffet auch geisteskrank? Und was, wenn der Geisteskranke auch normal kann?" - [Helene Beitler | Hund-Katze-Vogel](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/h_beitler/hund_katze-vogel/) - (2004) © und Kontakt: deepnight1@gmx.de oder https://www.helene-beitler.de "Vorgabe für die Serie Hund-Katze-Vogel war, daß die drei figurativen Elemente auf jedem Blatt auftauchen. Tierfiguren haben nach wie vor eine große Bedeutung für mich. Verändert hat sich, daß die Tiere immer weniger einem Kindchenschema entsprechen, sondern höchst eigenwillige Persönlichkeiten werden. Vorbei ist lieb, nett, brav und immer gut..." - [Helene Beitler | Bilder einer Psychose (I)](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/h_beitler/bilder_einer_psychose_1/) - (2004) © und Kontakt: deepnight1@gmx.de oder https://www.helene-beitler.de - [Helene Beitler](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/h_beitler/) - "Ich heiße Helene Beitler und bin Jahrgang 1959. 1987 brach bei mir eine schizophrene Psychose aus. Bis 1994 hatte ich jährlich einen Rückfall, dann lernte ich, auf Frühwarnzeichen zu achten und mit meiner Disposition umzugehen. 10 Jahre lang blieb ich psychisch stabil und erarbeitete mir ein eher biologisch orientiertes Verständnis der Psychosen. 2004 wurde ich - [Sandra Barciaga | Gemalte Bilder](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/s_barciaga/) - © Sandra Barciaga - [C. Neuwirth | Bilder](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/c_neuwirth/) - © C. Neuwirth (Kontakt per Mail) - [Helene Beitler | Bilder einer Psychose (II)](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/ausstellungen/h_beitler/bilder_einer_psychose_2/) - (2004) © und Kontakt: deepnight1@gmx.de oder https://www.helene-beitler.de "Nachdem die Psychose zu Ende war, begann malerisch für mich erstmal eine Zeit des Suchens. Ich wandte mich wieder meinen Wurzeln zu, der Tradition des Blauen Reiters, wegen der ich ja damals überhaupt nach München zum Studieren gegangen war. Aber schon bald gab ich das Zitieren wieder auf und malte - [Ursula Engels | Diplomarbeit über Arbeitssucht](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/textsammlung/u_engels_diplomarbeit/) - Ursula Engels www.psychotherapie-engels.de In meinem Psychologie-Studium beschäftigte ich mich neben der klinischen und pädagogischen Psychologie auch intensiv mit Arbeits- und Organisationspsychologie, insbesondere mit den psychischen Auswirkungen von neuen Arbeitsformen und Arbeitslosigkeit sowie mit Arbeitsstörungen. Meine Diplomarbeit (2005) zum Thema “Arbeit als Suchtmittel? Psychodynamische und arbeitsstrukturelle Voraussetzungen” integriert beide Studienschwerpunkte: Sie beinhaltet sowohl klinische bzw. psychodynamische Aspekte von - [Gedichte und Prosa](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/) - Hier finden Sie Gedichte und Prosa von Psychiatrie-Erfahrenen und anderen bekannten oder unbekannten Autoren. Eigene Beiträge sind stets willkommen (s.u)! Bekannte Autoren Jorge Luis Borges Clemens Brentano Gustave Flaubert Andreas Friedrich Khalil Gibran Janne Sybille Jatzko Peter Johr Petra Kania V. Münichshofer "Regenbogenschatten" Rainer Maria Rilke Joachim Ringelnatz Elisabeth Schwarz Theodor Storm Georg Trakl Unbekannte Autoren Hoffnung Was, wenn...? - [Petra Kania: Mein Inneres Kind](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/petra_kania_inneres_kind/) - Das Kind in mir, es weint es fühlt sich einsam, so allein. Ich nehme es sacht in meinen Arm jetzt bin ich immer für dich da! Es musste Angst und Schmerz ertragen in all seinen Kinderjahren. Nun achte und behüte ich dich Und glaube mir ich lass dich nicht im Stich. Ich bin jetzt groß, - [Sitemap](https://psychiatriegespraech.ch/sitemap/) - [wp-realtime-sitemap] - [Textsammlung zur Psychiatrie und Psychotherapie](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/textsammlung/) - Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl von Texten, die sich mit grundsätzlichen Fragen zu Psychiatrie und Psychotherapie beschäftigen. Die Sammlung darf wachsen, eigene Textbeiträge oder Hinweise zu relevanten Links sind erwünscht! Arbeit als Suchtmittel? Psychodynamische und arbeitsstrukturelle Voraussetzungen (Dipl. psych. Ursula Engels, Diplomarbeit als pdf-Datei) Gutachten über den Begriff der Wissenschaftlichkeit in der Psychotherapie (Link zum Download) - von Prof. Dr. Jürgen - [Ressourcen](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/) - Auf den Unterseiten dieser Rubrik finden Sie hilfreiche Dinge wie Text- und Linksammlungen oder ggl. auch Downloads. - [Psychiatrie | Überblick](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/textsammlung/psychiatrie/) - Begriffsdefinition Der Begriff "Psychiatrie" setzt sich zusammen aus den 3 griechischen Wörtern "psyche" (Seele), "iatros" (Arzt) und "iatrike techne" (Heilkunst) und bedeutet "Seelenheilkunde" Richtungen der Psychiatrie Man unterscheidet innerhalb der Psychiatrie verschiedene Richtungen, beispielhaft genannt seien die dynamische Psychiatrie, die auf den Erkenntnissen der Psychoanalyse aufbaut und psychische Störungen als Ausdruck intra- und interpsychischer Konflikte - [Zur Geschichte der psychoanalytischen Charakterologie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/gesch_psa_charakt/) - nach S.O.Hoffmann (1979): Charakter und Neurose Inhalt Einführung Klärung der Terminologie Die Anfänge der psychoanalytischen Charakterologie bei den Pionieren Freud, Reich und Fenichel Der Charakterbegriff bei Sigmund Freud Charakter als Gedächtnis Charakter als Triebschicksal Charakter als Folge der Identifizierung Der Charakterbegriff bei W. Reich Vorbemerkungen Versuch einer zusammenfassenden Darstellung des Charakterkonzeptes bei Reich Der Charakter - [Mobbing und Mobbing-Folgen | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/mobbing_diagnostik/) - Wie bereits gesagt, ist "Mobbing" keine Krankheit, entsprechend gibt es auch keine diagnosischen Leitlienien für das Mobbing selber. Das Feststellens eines Mobbing-Prozesses ist zwar auch eine Art Diagnostik, jedoch keine medizinische. Diagnostiziert im engeren Sinne werden vielmehr medizinische Folgen des Mobbing. Diese richtet sich wie immer nach der Leitsymptomatik, die den Patienten veranlasst hat, den Psychiater aufzusuchen. Oft - [Depressionen und depressive Zustände | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/depression_literatur/) - Bücher Piet C. Kuiper: Seelenfinsternis. Die Depression eines Psychiaters. Geist und Psyche. Fischer-Verlag Holger Reiners: Das heimatlose Ich. Aus der Depression zurück ins Leben.Kösel-Verlag Daniel Hell: Welchen Sinn macht Depression? Ein integrativer Ansatz.Rowohlt-Verlag Paulo Coelho: Veronika beschließt zu sterben. Diogenes-Verlag Andrew Solomon: Saturns Schatten - Die dunklen Seiten der Depression. Fischer-Verlag Thomas Köhler: Biologische Grundlagen - [Magersucht, Bulimie und andere Essstörungen | Ursachen (Ätiololgie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/essstoerungen_aetiologie/) - Ursachen (Ätiologie) und Entstehung (Pathogenese) "Essstörung" ist ein Überbegriff, unter dem verschiedene Störungsbilder zusammengefasst werden. Wie bei den meisten psychischen Störungen gib es auch bei den Essstörungen nicht die eine und einzige Ursache. Es gibt dagegen mehrere Erklärungsmodelle, die jeweils mögliche wichtige Aspekte bei der Entstehung der verschiedenen Essstörungen hervorheben und die jeweils in dem - [Magersucht, Bulimie und andere Essstörungen | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/essstoerungen_therapie/) - Magersucht (Anorexie) und Bulimie Die Therapie von Patienten mit den Essstörungen Magersucht (Anorexie) und Bulimie muß sich v.a. bei längergristigen Therapien sehr an individuellen und sozialen Ressourcen, Konflikten und Persönlichkeitseigenschaften der Betroffenen orientieren. Über diese individuellen Verläufe der oftmals schwierigen und langwierigen Therapien kann im vorliegenden Rahmen naturgemäß wenig ausgesagt werden. Es soll sich deshalb - [Magersucht, Bulimie und andere Essstörungen | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/essstoerungen_prognose/) - Die beste Heilungserwartung (Prognose) haben Essstörungen bei einer günstigen "Passung" zwischen Patient und Therapeut gemäß bisherigen Studienergebnissen dann, wenn eine Kombination von kognitiver Verhaltenstherapie und interpersoneller Therapie (IPT) zur Anwendung kommt. Nach meiner eigenen Erfahrung ist aber die o. g. "Passung" noch wichtiger für den Therapieerfolg als die verwendete Technik. Krankheits-Verlauf und Prognose der Anorexie - [Schizoaffektive Störung | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizoaffektive_stoerung_aetiologie/) - Sowie das Konstrukt "schizoaffektive Störung" als eigenständige psychiatrische Erkrankung umstritten und im Rahmen des ICD-10-Konzeptes vermutlich auch in Zukunft nicht zu klären ist (vgl. Berger 2004), gibt es auch keine einheitliche Vorstellung darüber, wie genau schizoaffektive Störungen entstehen. Es ist aber davon auszugehen, dass die Ursache bzw. die Entstehungsbedingungen für die schizoaffektive Störung ähnlich sind - [Literaturquellen](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/literaturquellen/) - Index Standardwerke zur Psychiatrie und Psychotherapie Geschichte der Psychiatrie Psychopharmakologie Psychopathologie Diagnostik/Klassifikation Anamnese-Erhebung Psychotherapie Psychosomatische Medizin Biologische Psychiatrie Psychische Krankheiten und Störungsbilder Angrenzende Literatur Standardwerke zur Psychiatrie und Psychotherapie Möller, H.-J.; Laux, G.; Kapfhammer, H.-P. (Hrsg.): Psychiatrie und Psychotherapie. Springer-Verlag M. Berger (1999): Psychiatrie und Psychotherapie. 2. Auflage 2004: Psychische Erkrankungen - Klinik und Therapie. - [Downloads](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/downloads/) - Zur Zeit sind keine Downloads verfügbar - [Franz Engels | Position zu Managed Care](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/textsammlung/managed_care/) - Managed Care (MC) ist ein Management-Modell aus den USA und zielt auf die systematische Umstrukturierung des Gesundheitswesens in ein von aussen und nach ökonomischen Interessen kontrollier- und steuerbares Versorgungssystem. (vgl. auch die Definition von Managed im Glossar) Wie funktioniert "Managed Care"? Strategische Grundelemente von "Managed Care" sind die Deckelung (Rationierung) medizinischer Leistungen mittels Festlegung eines - [Ängste, Panikattacken und Phobien | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/angst_prognose/) - Angststörungen neigen zur Chronifizierung, sie sind ausserdem häufig mit anderen psychischen Erkrankungen vergesellschaftet und führen nicht selten zur Invalidität. Deshalb haben sie eine grosse gesundheitspolitische und auch volkswirtschaftliche Bedeutung. Panikattacken Panikattacken können sich entweder zurückbilden oder aber zu einer chronischen Angststörung mit steigender Erwartungsangst werden. Um das weitere Auftreten von Panikattacken zu verhindern, kommt es - [Ängste, Panikattacken und Phobien | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/angst_therapie/) - Zur Therapie von Angststörungen (generalsierte Angststörung, Panikstörung, Panikattacken) und Phobien kommen verschiedene Behandlungsverfahren zum Einsatz. Die wichtigsten sind Entspannungsverfahren Verhaltenstherapie Kognitive Therapie Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Psychoanalyse und psychodynamische Therapieverfahren Medikamente Entspannungsverfahren Ängste sind in aller Regel von körperlichen Symptomen, v.a. auch von Verspannungen begleitet, die wiederum negativ auf die Angstsymptomatik und die körperlichen Symptome zurückwirken - [Ängste, Panikattacken und Phobien | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/angst_epidemiologie/) - Prävalenz (nach Perkonigg und Wittchen, 1995): Lebenszeitprävalenz: 15% Panikstörung (DSM-IIIR): 3,2 - 3,6 (Median: 3,6%) Agoraphobie: 2,1 - 10,9% (Median: 5,4%) Einfache Phobie: 4,5 - 11,3% (Median: 8,6%) Soziale Phobie (= soziale Angst) (DSM-IIIR): 11,3 - 16,0 (Median: 11,3) Generalisierte Angststörung: 1,9 - 31,1% (Median: 7,5%) Punktprävalenz: 7% Erkrankungsgipfel: Panikstörung: junges Erwachsenenalter (zwischen 20. und - [Franz Engels | Zur Geschichte der Hysterie und der Entstehung der Psychoanalyse](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/textsammlung/f_engels_geschichte_hysterie/) - INHALT Allgemeines zur "Hysterie" (Begriff, Implikationen und Besonderheiten) ICD-10 - Standortbestimmung Die Geschichte der hysterischen Symptomneurose Von der Antike bis ins 17. Jahrhundert "Hysterie" im 18. und 19. Jahrhundert Franz Anton Mesmer und der tierische Magnetismus J.M.Charcot (1870 - 1893) Pierre Janet (1859 - 1947) Sigmund Freud und die Entwicklung der Psychoanalyse Die "Kathartische Methode" - [Didi Lindewald | Schritte zurück in's Leben](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/buchautoren/didi_lindewald_schritte_zurueck_ins_leben/) - [one_half_first] Eine wahre Geschichte über sexuellen Missbrauch und das Leben danach. Wagner Verlag ISBN: 3-935232-55-1 Preis: 13.80 Euro [/one_half_first] [one_half_last] [/one_half_last] Die Autorin über ihr Buch: Inhaltsangabe Sexuelle Gewalt! Diese Gewalt erlebt Didi viele Jahre. Ein zartes Mädchen, das in einfachen Verhältnissen aufwächst. Mit zunehmender Gewalt und Drohung spaltet sie ihr Ich auf. Didi versucht - [Alzheimer und andere Demenzen | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/demenz_literatur/) - Dette, U. (1991): Ein langer Abschied: Der Verlauf einer Alzheimer-Krankheit, Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main, 174 S. Fischer, J. & Schwarz, G. (1999). Alzheimer-Kranke verstehen -betreuen - behandeln. AGJ-Verlag Fuhrmann, I., Gutzmann, H., Neumann, E.-M. & Niemann-Mirmehdi. (2000). Abschied vom Ich - Stationen der Alzheimer-Krankheit. Herder-Verlag Furtmayr-Schuh, A. (1990): Das große Vergessen - die Alzheimer-Krankheit - [Alzheimer und andere Demenzen | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/demenz_definition/) - Das "Demenz-Syndrom" (demenzielles Syndrom) Unter einer Demenz versteht man einen erworbenen Verlust von höheren psychischen Funktionen, die definitionsgemäss das Gedächtnis betreffen müssen und nicht mit einer Bewusstseinstrübung einhergehen dürfen. Die Störungen können vielgestaltig sein, vorübergehend oder dauerhaft sein, müssen aber, um als Demenz bezeichnet werden zu können, eine verminderte Alltagsbewältigung zur Folge haben. Wegen der - [Zwangserkrankung (Zwangsstörung) und andere Zwänge | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/zwangserkrankung_literatur/) - A. Black (1974): The natural history of obsessional neurosis. In: H.R. Beech (ed) Obsessional states. Methuen, London, pp 19-54 A. Deister (2001): Zwangsstörungen. In: H.-J. Möller, G. Laux, A. Deister: Psychiatrie und Psychotherapie. 2. vollst. überarb. und erw. Auflage. Thieme-Verlag, S. 125-133 V. Faust (1995): Psychiatrie - Ein Lehrbuch für Klinik, Praxis und Beratung. Gustav-Fischer-Verlag S. Freud (1908): Charakter - [Zwangserkrankung (Zwangsstörung) und andere Zwänge | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/zwangserkrankung_diagnostik/) - Das entscheidende diagnostische Kriterium ist der Nachweis von Zwangsvorstellungen und/oder Zwangshandlungen mit negativer Auswirkung auf das psychosoziale Funktionieren. Wichtiges differentialdiagnostisches Kennzeichen, welches die Abgrenzung zum Beispiel zum Wahn oder zu anderen "Störungen der Impulskontrolle" (z.B. Kleptomanie, Spielsucht etc..), aber auch zur anankastischen Persönlichkeitsstörung ermöglicht, ist das Gefühl der "Ich-Dystonie", der "Ich -Fremdheit" der Symptomatik! Eine wichtige differentialdiagnostische Trias der Zwangserkrankung ist: Intrusivität der Zwangsvorstellungen - [PTSD und andere Traumatisierungen | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/ptsd_literatur/) - S. Jatzko: Vortrag "Katastrophennachsorge" (1998 und 2002) S. Jatzko: "Beschädigtes Leben? - Biografien erleiden Brüche" - [PTSD und andere Traumatisierungen | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/ptsd_prognose/) - Verlauf-Definition über Zeitkriterien In der ICD-10 sind die Verläufe der reaktiven Störungen zunächst über Zeitkriterien definiert: akute Belastungsstörung (die Störung bildet sich innerhalb eines Monats zurück) Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) (Dauer mindestens ein Monat) Anpassungsstörung (weniger heftiges, dafür oft chronifizierendes Zustandsbild, als Reaktion auf eine belastende Lebenssituation, mit weniger spezifischen Symptomen im Sinne von Gefühlsstörungen und/oder Auffälligkeiten im Sozialverhalten) Persönlichkeitsstörung (mögliche Langzeitfolge - [PTSD und andere Traumatisierungen | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/ptsd_therapie/) - Die Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung und anderer Traumatisierungs-Folgen gliedert sich in folgende Abschnitte: Allgemeine Massnahmen Spezifische stabilisierende Massnahmen Traumabearbeitung Allgemeine Massnahmen Die allgemeinen Massnahmen dienen in erster Linie der Herstellung einer geschützten Therapieumgebung (v.a. Schutz vor weiterer Traumatisierung), der Aufklärung über die nach einer Traumatisierung zu erwartenden Symptome und der Vorbereitung einer spezifischen Traumabehandlung (inkl. - [PTSD und andere Traumatisierungen | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/ptsd_diagnostik/) - Klinische Typen Klinisch kann man die Patienten mit einer PTSD je nach zusätzlicher Symptomatik in verschiedene Typen einteilen, die hier kurz aufgelistet werden sollen (Alarcon 1997, Davidson u. Foa 1993): Depressiver Typ (PTSD-Symptome + Selbstwertverlust, psychomotorische Hemmung, sozialer Rückzug, Antriebsverlust, Interesselosigkeit, Schuldgefühle ("Überlebensschuld") Dissozialer Typ (Flashbacks, Pseudohalluzinationen, Fuguezustände, Depersonalisation/Derealisation, dissoziative Identitätsstörung) Somatoformer Typ (Chronischer Schmerz, z.B. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, Fibromyalgie - [PTSD und andere Traumatisierungen | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/ptsd_definition/) - Definition der Traumatisierungen und der reaktiven psychischen Störungen Nach ICD-10 werden die Reaktionen auf Belastungen unterteilt in die akute Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0) Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) Eine weitere psychische Störung, die auf schwere Belastungen zurückgeführt wird und die im ICD-10 bei den Persönlichkeitsstörungen kodiert wird, ist die andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastungen ("Persönlichkeitswandel/Verfolgtensyndrom") Die Definition - [Burnout | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/burnout_literatur/) - Maslach Ch.; Leiter M. P. (2001): Die Wahrheit über Burnout: Stress am Arbeitsplatz und was Sie dagegen tun können. Springer-Verlag Müller E. H. (2003): Ausgebrannt - Wege aus der Burnout-Krise. 9. Aufl.. Herder-Verlag Links zum Thema "Burnout-Syndrom" http://www.aerzteblatt.de/archiv/43363 https://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom https://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/burnout.htm - [Burnout | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/burnout_therapie/) - Die meisten Patienten mit einem Burnout-Syndrom kommen erst zur Therapie, nachdem sie vorher oft jahrelang versucht haben, selber einen Weg aus der Krise zu finden. In der Regel erfolgen diese Selbstheilungsversuche unter zunehmender Abspaltung und Ignoranz eigener seelischer Bedürfnisse. In den Anfängen sind die Symptome eines Burnout-Syndroms milde und es reichen punktuelle Massnahmen und kleinere - [Burnout | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/burnout_diagnostik/) - Diagnosestellung beim Burnout-Syndrom Es gibt, wie bereits erwähnt, keine einheitliche Definition des Burnout-Syndroms. Diagnostisch wird dem Burnout-Syndrom in der ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen "nur" eine Z - Diagnose im Anhang zugestanden (die eigentlichen psychiatrischen Diagnosen werden mit einem F kodiert). Folge davon ist, dass keine eigentlichen diagnostischen Leistlinien vorhanden sind, die das Vorhandensein konkreter Symptome fordern. - [Burnout | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/burnout_aetiologie/) - Aspekte der Entstehung eines Burnout-Syndroms Obwohl das Phänomen des Burnout-Syndroms zum gegenwärtigen Zeitpunkt kaum befriedigend wissenschaftlich untersucht ist, besteht doch bei Durchsicht der unterschiedlichsten Quellen eine überwältigende Übereinstimmung darüber, dass die Symptomatik beim Burnout-Syndrom, wie ja auch der Name "Burn out" schon sagt, einerseits Folge einer langandauernden Überlastung ist. Die Formel: ohne Belastung kein Burnout-Syndrom ist also - [Mobbing und Mobbing-Folgen | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/mobbing_literatur/) - Literatur Esser A.; Wollmerath M. (1997): Mobbing - Der Ratgeber für Betroffene und ihre Interessenvertretung. Vierte Auflage 2001. Bund-Verlag Esser A.; Wollmerath M. (2000): Mobbing: Ansätze für die Betriebsratsarbeit; AiB 2000, 388 Leymann (1995): Der neue Mobbingbericht. Reinbek-Verlag LINKS https://www.baua.de/fors/fb02/fb951.pdf (PDF-Datei zum Download: Der Mobbing-Report. Eine Repräsentativstudie der Bundesrepublik Deutschland) https://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing - [Mobbing und Mobbing-Folgen | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/mobbing_therapi/) - Mobbing selber ist keine psychiatrische Erkrankung. Eine Therapie wird erst dann nötig, wenn jemand im Verlauf eines Mobbing-Prozesses seelische Schäden erlitten bzw. psychische Störungen entwickelt hat. Dies allerdings wird, je länger der Mobbing-Prozess andauert, immer wahrscheinlicher, denn Mobbing ist gesundheitsschädlich! Ist jemand an den Folgen von Mobbing erkrankt, behandelt man schwerpunktmässig diese Folge-Schäden, also z. B. eine reaktive Depression oder ein Burnout-Syndrom. Gelegentlich findet man - [Magersucht, Bulimie und andere Essstörungen | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/essstoerungen_literatur/) - Bauer B. G.; Anderson W. P.; Hyatt R. W. (1986): Bulimie - Behandlungsanleitung für Therapeuten und Betroffene. Unveränderter Nachdruck 2002. Beltz Taschenbuch Bruch H. (1973): Eating disorders: Obesity, anorexia nervosa and the person within. Basic Books. New York Fairburn C. G. & Cooper P. J. (1984): The clinical features of bulimia nervosa. British Journal of - [Magersucht, Bulimie und andere Essstörungen | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/essstoerungen_diagnostik/) - Nach ICD-10:F5 - Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung mit körperlichen Störungen und Faktoren: Anroexia nervosa (F50.0) Anorexie ohne aktive Maßnahmen zur Gewichtsabnahme (Ebrechen, Abführen etc.) (F50.00) Anorexie mit aktiven Maßnahmen zur Gewichtsabnahme (F50.01) --> dazu gehört auch die sogenannte "bulimische Form der Anorexie", welche mit Heisshungerattacken einhergeht atypische Anorexia nervosa (F50.1) (bei Fehlen eines oder mehrerer wichtiger - [Magersucht, Bulimie und andere Essstörungen | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/essstoerungen_definition/) - Unter einer "Essstörung" versteht man nach Fichter (2000) "sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig an Essen" aufgrund eines unangemessenen Essverhaltens, wobei die Begriffe "Zuviel" und "Zuwenig" in die Dimension einer zumindest potenziellen Gesundheitsschädigung weisen. Es handelt sich also um einen "Überbegriff", der unabhängig von der genauen Art und der zugrundliegenden Ursache verwendet wird. Hänsel - [Ängste, Panikattacken und Phobien | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/angst_literatur/) - Angst, J.; Vollrath, M. (1991): The natural history of anxiety disorders. Acta Psychiatrica Scand 84:446-452 Blazer, D.G.; Hughes, D.; George, L.K. (1987): Stressful life events and the onset of a generalized anxiety syndrome. Am J Psychiatry 144:1178-1183 Bowlby, J. (1976): Trennung. Psychische Schäden als Folge der Trennung von Mutter und Kind. Kindler, München Bruch, M.A.; - [Ängste, Panikattacken und Phobien | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/angst_aetiologie/) - Wie bei den meisten psychischen Störungen gibt es auch bei der generalisierten Angststörung, bei sozialen Ängsten,Panikattacken und Phobien nicht die eine bekannte Ursache. Stattdessen geht man auch hier von einer Vielzahl verursachender respektive auslösender Faktoren aus, die erst im Zusammen- und Wechselwirken den tatsächlichen Ausbruch der Störung bewirken. Je nach psychiatrischer oder psychotherapeutischer Schule werden - [Ängste, Panikattacken und Phobien | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/angst_definition/) - Angst ist zunächst ein notwendiger und normaler Affekt. Die Definition dessen, was unter "Angst" zu verstehen ist, ist in trefflicher Weise von K. Jaspers gegeben worden. Die Definition dessen, was als "Angststörung" zu verstehen ist, ist schwieriger zu geben. Die Kennzeichnung von Ängsten als "Störung" stützt sich auf Kriterien, die der Orientierung dienen können, letztlich - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_literatur/) - Bücher Thomas Köhler: Biologische Grundlagen psychischer Störungen. 2. überarbeitete Auflage. HOGREFE-Verlag H. Förstl, M. Hautzinger, G. Roth (Hrsg.): Neurobiologie psychischer Störungen. 2006 Springer-Verlag M. Berger (2004): Psychische Erkrankungen - Klinik und Therapie. Urban & Fischer U. Voderholzer, F. Hohagen (Hrsg.) (2010): Therapie psychischer Erkrankungen - STATE OF THE ART. 5. Auflage Urban & Fischer Wissenschaftliche - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_therapie/) - Bei der Therapie einer Manie kommen folgende Verfahren zum Einsatz: Medikamentöse Behandlung mit antimanisch wirkenden Substanzen "Mood Stabilizern" (atypischen) Neuroleptika neueren Antidepressiva vom Typ SSRI Benzodiazepine Psychotherapie/Psychoedukation Elektrokrampftherapie (EKT) Die Behandlung ist häufig schwierig, da den betroffenen Patienten oftmals die Einsicht in die Notwendigkeit der Therapie fehlt. In der akuten Manie ist dies die Regel - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Befunde](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_befunde/) - Genetische und neurobiologische Befunde besitzen für die aktuelle Forschung einen besonderen Stellenwert für das Verständnis der bipolaren (manisch-depressiven) Störung. Einige epidemiologische Daten (gleiche Prävalenz in verschiedenen Kulturen, familiäre Häufung, früher durchschnittlicher Krankheitsbeginn) führen zu der Annahme, dass die bipolare Störung stärker als die Depression von genetischen Faktoren bestimmt wird und der Einfluss äusserer Faktoren entsprechend - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_diagnostik/) - Die Diagnostik in der ICD-10 unterscheidet zwischen einer manischen Störung (Manie) , bei der nur manische Phasen auftreten und einer manisch-depressiven bzw. bipolaren Störung, bei der im Krankheitsverlauf manische und depressive Phasen auftreten. Die "Manie" oder "manische Störung" In der ICD-10 werden drei Schweregrade der Manie unterschieden: Hypomanie (F30.0) Manie ohne psychotische Symptome (F30.1) Manie - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_definition/) - Definition der Manie nach ICD-10 Gemäss Definition in der ICD-10 handelt es sich bei einer Manie um eine abgrenzbare, mindestens 1 Woche andauernde Periode mit gehobener, expansiver oder gereizter Stimmung, wobei für die Diagnosestellung noch drei weitere Kriterien aus einer Auswahlliste erfüllt sein müssen (bei der gerezten Variante 4 weitere Kriterien), die die Aktivität/Psychomotorik, die - [Depressionen und depressive Zustände | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/depression_prognose/) - Der Verlauf von Depressionen ist individuell sehr verschieden! Depressionen verlaufen in Phasen. Im statistischen Mittel durchlebt jeder Depressive vier Phasen in seinem Leben. Nach Keller und Boland (1998) Zwischen zwei Phasen besteht meist Beschwerdefreiheit. Die Zykluslänge (depressive Phase plus beschwerefreie Phase) liegt im Median bei 4-5 Jahren und verkürzt sich in der Regel mit höherem - [Depressionen und depressive Zustände | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/depression_diagnostik/) - Klinisch Einteilung der Depressionen Klinisch unterscheidet man verschiedene Formen von Depressionen, z. B.: die gehemmte Depression (v.a. Zeichen von Gehemmtheit, Blockiertheit, Verlangsamung, Antriebsverlust) die agitierte Depression (v.a. hektische Betriebsamkeit, ängstliche Unruhe) die larvierte Depression (funktionelle Organbeschwerden stehen im Vordergrund und lenken den Verdacht zuerst auf eine körperliche Erkrankung. Häufig erfolgen zunächst eine Reihe von vergeblichen - [Depressionen und depressive Zustände | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/depression_aetiologie/) - Der Begriff der "multifaktorielle Ätiopathogenese" von Depressionen und anderen affektiven Störungen Es gibt nicht die Ursache von Depressionen. Depressive Erkrankungen und andere affektive Störungen können stattdessen - das gilt inzwischen als gesichert - durch eine Vielzahl von Faktoren mitbedingt und ausgelöst werden. Im Fachjargon nennt man dies eine "multifaktorielle Ätiopathogenese", d.h. eine Krankheitsentstehung durch viele - [Persönlichkeitsstörungen | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/persoenlichkeitsstoerungen_diagnostik/) - Inhalt Diagnostik (Methodik und Instrumentarium) Methodik Instrumentarium Diagnostische Leitkriterien moderner Klassifikationssysteme DSM-IV - Leitkriterien ICD-10 - Leitkriterien Komorbiditäten Exkurs: Grundlagen einer Klassifikation der Persönlichkeitsstörungen Die kategoriale Bestimmung Historische Typen Moderne Klassifikationssysteme. Beispiel: Das "Drei-Cluster-Modell" der amerikanischen Psychiatrie Die dimensionale Bestimmung Das dimensionale Persönlichkeitsmodell von Eysenck Das Fünf-Faktoren-Modell (die "Big-Five") Reliabilität und Validität Reliabilität Validitätsstudien Probleme - [Persönlichkeitsstörungen | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/persoenlichkeitsstoerungen_aetiologie/) - Index Pathogenetische Modellvorstellungen Das psychodynamische Modell Circumplexmodelle Das soziologische Modell Das biologische Modell Dimensionen der Persönlichkeit von Cloninger (1987) Psychobiologisches Modell von Siever und Davis (1991) Das (integrative) biopsychosoziale Modell Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell Die soziale Lerntheorie der Persönlichkeitsstörungen von Millon (1990) Kognitionstheoretische Erklärungsansätze Ergebnisse zur Clusterforschung Cluster A Cluster B Cluster C Zusammenfassung der Ergebnisse der - [Persönlichkeitsstörungen | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/persoenlichkeitsstoerungen_definition/) - Verschiedene Definitionen der Begriffe Persönlichkeitsstörung und Persönlichkeit Eine allgemein akzeptierte "Meta-Theorie", die der Komplexität der "Persönlichkeit" einigermassen gerecht wird, gibt es derzeit nicht. Es gibt aber eine Reihe von mehr oder weniger mit den modernen Klassifikationssystemen ICD-10 und DSM-IV "kompatiblen" Definitionen von Persönlichkeit verschiedener Autoren, von denen an dieser Stelle vier wiedergegeben werden sollen. Die - [Schizoaffektive Störung | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizoaffektive_stoerung_prognose/) - Die schizoaffektive Störung ist eine schwere psychische Erkrankung und steht hinsichtlich der Heilungserwartung zwischen der Schizophrenie und den affektiven Störungen Depression oder Manie . Die schizomanische Störung hat unter den Varianten die günstigere Prognose als die schizodepressive Störung, welche häufiger chronifiziert und oft von einer besonders hohen Suizidalität begleitet ist. Insgesamt sind der Verlauf und - [Schizoaffektive Störung | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizoaffektive_stoerung_therapie/) - Zur Therapie der schizoaffektiven Störung werden vorrangig hoch- und niederpotente Neuroleptika eingesetzt. Das gilt sowohl für die schizodepressive Störung, als auch für die schizomanische Störung. Oft bilden sich bei Ansprechen der neuroleptischen Therapie die affektiven Symptome (Depression und Manie) von selber zurück. Wo dies nicht gelingt, kann die schizomanische Störung zusätzlich mit einem Antimanikum bzw. - [Schizoaffektive Störung | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizoaffektive_stoerung_diagnostik/) - Die Diagnose "schizoaffektive Störung" wird gestellt gemäss den diagnostischen Leitlinien der ICD-10 bzw. des DSM-IV. In der ICD-10 erfolgt die Eingruppierung unter dem Kapitel "Schizophrenien, schizotype und wahnhafte Störungen". Entscheidend für die Diagnose "schizoaffektive Störung" ist gemäss Definition das gleichzeitige Vorliegen von Symptomen einer Schizophrenie und einer Depression und/oder Manie. Entsprechend den daraus ableitbaren Kombinationsmöglichkeiten - [Schizoaffektive Störung | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizoaffektive_stoerung_definition/) - Eine "schizoaffektive Störung" liegt dann vor, wenn bei einem Menschen gleichzeitig die Symptome einer Schizophrenie sowie einer Depression und/oder einer Mani vorliegen. Wenn affektive und schizophrene Symptome in unterschiedlichen Krankheitsepisoden auftreten, ist die Diagnose einer schizoaffektiven Störung nicht gerechtfertigt, obwohl es sich vermutlich auch in diesen Fällen um dieselbe Störung handelt (vgl. Marneros 1991) - [Schizophrenie | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizophrenie_prognose/) - Die Krankheit Schizophrenie ist auch heute noch eine schwere psychische Krankheit mit sehr unterschiedlicher Prognose. Einen günstigen Effekt auf den Verlauf der Krankheit und der Prognose hat die frühzeitige Diagnose und Behandlungsbeginn mit einem Neuroleptikum. Leider zeigt die Schizophrenie im Krankheitsverlauf über viele Jahre hinweg eine uncharakteristische, pseudoneurasthenische oder depressive Prodromalphase, die häufig nicht erkannt - [Schizophrenie | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizophrenie_diagnostik/) - Die Diagnostik bei Verdacht auf Schizophrenie ist recht umfangreich. Die Diagnose "Schizophrenie" erfolgte auf dem Boden eines sorgfältig erhobenen psychopathologischen Befundes (systematisierte Symptomatik) unter Anwendung entsprechender diagnostischer Leitlinien und Algorithmen moderner, manualisierter Klassifikationssysteme (ICD-10 oder DSM-V). Manchmal ist die Diagnose-Stellung einer Schizophrenie erst nach einer gewissen Verlauf-Zeit möglich. Wichtige Vorbedingungen für eine saubere (=sichere) Diagnostik - [Schizophrenie | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizophrenie_aetiologie/) - Die eigentliche "Ursache" der Schizophrenie liegt auch heute noch im Dunkeln. In allen aktuellen Lehrbüchern gilt die Ursache der Schizophrenie als "multifaktoriell", d.h. frei übersetzt: "durch viele Ursachen" bedingt . Diese "multifaktorielle Genese" bedingt die unterschiedlichsten Zweige in der Schizophrenie-Forschung, die Beiträge zur differenzierteren Ursachen-Klärung beisteuern. Dieser Vielfalt im Forschungssektor entsprechend gibt es auch eine - [Alzheimer und andere Demenzen | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/demenz_prognose/) - Die Alzheimer-Demenz ist nicht heilbar. Der Heilungs-Verlauf ist aber bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung verzögerbar. Die mittlere Überlebens-Dauer nach Erkrankungsausbruch beträgt etwa 10 Jahre, bei der präsenilen Verlaufsform deutlich weniger. Die zerebro-vaskuläre Demenz verläuft uneinheitlich und je nach Lokalisation der Schädigungen, grundsätzlich aber auch schleichend. Heilbar ist sie ebenfalls nicht. Der Verlauf und die Entstehung kann durch frühzeitige Behandlung - [Alzheimer und andere Demenzen | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/demenz_therapie/) - Die medikamentöse Therapie besteht in der Gabe von Medikamenten gegen kognitive und nicht-kognitive Defizite der Demenz Training der kognitiven Funktionen Angehörigenberatung Medikamentöse Therapie der Alzheimer-Krankheit Zur Therapie der kognitiven Störung bei der Alzheimer-Demenz werden folgende Medikamenteeingesetzt (nach Möller 2001): Cholinesterasehemmer (Mittel der ersten Wahl) wirksam bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Demenz von Patient zu Patient sehr individuelle Wirksamkeit v.a. gastrointestinale - [Alzheimer und andere Demenzen | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/demenz_diagnostik/) - Die Diagnostik bei Alzheimer-Krankheit und anderen Demenzen Die Diagnostik der Demenz erfolgt in mehreren Ebenen: klinische (neurologisch-psychiatrische Untersuchung, Verlaufsbeobachtung) Diagnostik testpsychologische Diagnostik Diagnostik durch bildgebende Verfahren (Computertomographie, Kernspintomographie) genetische Diagnostik laborchemische Diagnostik Klinische Untersuchung und Exploration Die klinische Untersuchung und Befragung (Exploration) orientiert sich an der Symptom- und Verhaltensbeobachtung unter Einbezug eigen- und fremdanamnestischer Angaben. - [Alzheimer und andere Demenzen | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/demenz_aetiologie/) - Wie und wodurch entstehen die Alzheimer Demenz und andere Demenz-Formen? Ursachen für dementielle Prozesse (nach Möller 2001) Hirndurchblutungsstörungen (vaskuläre Demenz) primär degenerative Erkrankungen der Hirnrinde (Alzheimer-Krankheit, Picksche-Krankheit) Defekte im Marklager (z.B. subkortikale Dystrophie Seitelberger oder die progressive supranukleäre Blicklähmung) Infektionen des Zentralnervensystems (z.B. Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung, Enzephalitis) sogenannte Systematrophien (Morbus Parkinson, Chorea Huntington) Störungen der Liquorzirkulation (Normaldruck-Hydrozephalus - [Alzheimer und andere Demenzen | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/demenz_epidemiologie/) - Demenz-Zustände sind die häufigsten organischen Krankheitsbilder und kommen mit einer Prävalenz von 14% bei Personen ab 70 Jahre vor. VERTEILUNG DER DEMENZEN: (nach Jellinger et al., 1990): Alzheimer-Krankheit (76,7%) Alzheimer-Krankheit ohne Zusatzerkrankung (ca 79%) Alzheimer-Demenz + Parkinson-Krankheit (10%) Alzheimer-Demenz + zerebro-vaskuläre Krankheit (10%) Alzheimer-Demenz + Lewy-Körper-Krankheit (0,6%) Alzheimer-Demenz + Motoneuron-Krankheit (0,4%) Zerebro-Vaskuläre Demenz (15,7%) Creutzfeldt-Jakob-Demenz - [Zwangserkrankung (Zwangsstörung) und andere Zwänge | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/zwangserkrankung_prognose/) - Prognose der Zwangserkrankung Zumindest für die unbehandelte Zwangserkrankung ist wohl von einem in der Regelchronifizierenden Verlauf auszugehen, auch wenn die Intensität der Symptome und der Beeinträchtigungsgrad durchaus schwanken können. Durch die kombinierte Behandlung mit geeigneten Medikamenten und psychotherapeutischen Methoden ist die Prognose häufig deutlich zu verbessern. Aber auch bei Ausschöpfung der vorhandenen therapeutischen Möglichkeiten ist eine vollständige und dauerhafte - [Zwangserkrankung (Zwangsstörung) und andere Zwänge | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/zwangserkrankung_therapie/) - Bei der Therapie der Zwangserkrankung zum Einsatz kommen sinnvollerweise Kombinationen von einem serotonergen Antidepressivum (SSRI) (z.B. Clomipramin, Fluvoxamin, Fluoxetin, Sertralin, Paroxetin) mit Psychotherapie. Nur der Einsatz von Antidepressiva oder Psychotherapie hat weit weniger Erfolg als die Kombination von Beidem. Bei der Psychotherapie scheint sich ein deutlicher therapeutischer Vorsprung der Verhaltenstherapie und der kognitiven Therapie gegenüberpsychodynamisch orientierter Therapie abzuzeichnen. Psychodynamische Aspekte treten jedoch gerade bei der Zwangserkrankung infolge von z.T. heftigen - [Zwangserkrankung (Zwangsstörung) und andere Zwänge | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/zwangserkrankung_aetiologie/) - Erklärungs-Modelle für die Zwangserkrankung (syn= Zwangsstörung) Bei zusammenfassender Betrachtung weiss man über die Ätiologie, als die eigentliche Verursachung der Zwangsphänomene noch sehr wenig. Deshalb sollen im folgenden auch nur stichpunktartig einzelne (Teil-)Erkenntnisse der verschiedenen Forschungsrichtungen und Schulen aufgeführt werden. Zwänge und "Zwangsstörung" in der Psychoanalyse In psychoanalytischen Konzepten (Freud 1908) spielte anfänglich eine gestörte Triebdynamik eine entscheidende Rolle - [Zwangserkrankung (Zwangsstörung) und andere Zwänge | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/zwangserkrankung_epidemiologie/) - Die Gesamtprävalenz beträgt 1-3% Frauen scheinen etwas häufiger zu erkranken. Dies ist aber nach Kapfhammer (2000, S. 1229)nicht definitiv durch Studien bestätigt. Der Ausbruch liegt typischerweise in der Adoleszenz oder im jungen Erwachsenenalter, bei 30-50% der Patienten bereits in der Kindheit, bei 66% vor dem 25. Lebensjahr. 66% der später Erkrankten hatten in einer Studie bereits - [Zwangserkrankung (Zwangsstörung) und andere Zwänge | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/zwangserkrankung_definition/) - Im Folgenden seien mehrere Definitionen der Zwangserkrankung (Zwangsstörung) von unterschiedlichen Autoren zur eigenen Lektüre und Beurteilung aufgeführt: Die m. E. sehr lohnende Beschäfitung mit den philosophischen Ausführungen Karl Jaspers benötigen etwas mehr Raum, da sie wegen der im Medizinbetrieb sonst eher ungewohnten Denktiefe und Sprache einiger einführender Zitate bedürfen. Wer sich lieber direkt moderneren (Kurz-) Definitionen zuwenden und sich - [PTSD und andere Traumatisierungen | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/ptsd_aetiologie/) - Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) Entsprechend der Vorstellung, dass bei der Ausbildung einer PTSD viele Faktoren zusammenwirken, gibt es auch eine Vielfalt von Erklärungsversuchen, die die Perspektiven und Denkgewohnheiten der verschiedenen Therapieschulen wiederspiegeln. Unter anderem folgende "Modelle" können voneinander unterschieden werden: ein psychodynamisches Modell ein entwicklungspsychologisches Modell ein verhaltenstherapeutisches resp. kognitives Modell ein genetisches Modell ein neurobiologisches - [PTSD und andere Traumatisierungen | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/ptsd_epidemiologie/) - Achtung: Epidemiologische Daten in der Forschungsliteratur weisen oft erhebliche Schwankungen und Unterschiede auf. Dies liegt oft an unterschiedlichen Ein- und Ausschlusskriterien hinsichtlich Definition der Störung, Einbezug von Einzelphasen oder Gesamtverlauf, sämtlicher Manifestationen oder nur bestimmter Schweregrade etc.. Deshalb sind die nachfolgend genannten und aus der Fachliteratur zusammengestellten Zahlen nur als grobe Anhaltspunkte zu werten und - [Burnout | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/burnout_prognose/) - Patienten mit Burnout-Syndrom sind oft in der beruflichen Rehabilitation und Wiedereingliederung am Arbeitsplatz gefährdet. Bereits der "normale" berufliche und soziale Stress stellt für viele Betroffene noch Monate und Jahre nach Therapie der Erkrankung und in geändertem beruflichem Umfeld eine erhebliche Belastung dar, die schnell zur Überforderung und zu erneuten Krisen führen kann. Im Krankheits-Verlauf sind - [Burnout | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/burnout_epidemiologie/) - Da es sich bei "Burnout" nicht um eine klar definierte Krankheit mit eindeutigen Kriterien handelt, gibt es keine wissenschaftlich seriösen Angaben über die Häufigkeit dieses Phänomens. Bei der weiten Verbreitung der Begrifflichkeit im gegenwärtigen gesellschaftlichen Sprachgebrauch liegt die Annahme einer weiten und zunehmenden Verbreitung nahe, dies kann aber irreführend sein. Hier kann also nur festgestellt - [Burnout | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/burnout_definition/) - Es gibt keine einheitliche Definition des Burnout-Syndroms. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet "to burn out": ausbrennen. Zum ersten Mal benutzte der amerikanische Psychoanalytiker Herbert Freudenberger 1974 den Begriff Burnout-Syndrom. Er hatte bei Ärzten einen Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung durch andauernde und wiederholte Belastungen festgestellt. - [Mobbing und Mobbing-Folgen | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/mobbing_prognose/) - Mobbing ist gesundheitsschädlich. Krankheits-Verlauf und Prognose für Mobbing-Opfer hängt natürlich wesentlich auch von deren Konstitution ab und von deren Fähigkeit und Möglichkeit, den Mobbing-Aktivitäten auszuweichen oder die Situation zu klären. Für den gewöhnlichen Berufstätigen, zumal in der derzeit schwierigen Arbeitsmarkt-Situation, sind selbst bei Vorhandensein einer guten sozialen Kompetenz die Möglichkeiten, Mobbing zu umgehen oder zu stoppen, oft begrenzt. - [Mobbing und Mobbing-Folgen | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/mobbing_aetiologie/) - Mobbing ist keine Krankheit, sondern ein interpersoneller Prozess. Deshalb gibt es keine "Ätiologie"des Mobbings, es gibt aber Entstehungsbedingungen und -wege des Mobbing, die ich hier aus der Sicht des potentiellen Mobbing-Geschädigten nachzeichnen möchte, um zu verdeutlichen, wie sie sich für den Betroffenen zu einer Pathogenese (Krankheitsentstehung) im eigentlichen Sinne entwickeln können. Für die weitergehende Beschäftigung zum Mobbing-Prozess sei die angegebene Literatur empfohlen. - [Mobbing und Mobbing-Folgen | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/mobbing_epidemiologie/) - Da es sich bei "Mobbing"nicht um eine klar definierte Krankheit mit eindeutigen Kriterien handelt, gibt es keine wissenschaftlich seriösen Angaben über die Häufigkeit dieses Phänomens. Bei der weiten Verbreitung der Begrifflichkeit im gegenwärtigen gesellschaftlichen Sprachgebrauch liegt die Annahme einer weiten und zunehmenden Verbreitung nahe, dies kann aber irreführend sein. - [Mobbing und Mobbing-Folgen | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/mobbing_definition/) - Mobbing-Definition von Leymann (1995): "Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist (1) und von einer oder einigen Personen systematisch, oft (2) und während längerer Zeit (3) und mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßes aus dem Arbeitsverhältnis (4) - [Magersucht, Bulimie und andere Essstörungen | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/essstoerungen_epidemiologie/) - Anorexia nervosa (Magersucht, Anorexie, anorexia nervosa): Altersspanne: 15 - 35 Jahre (Punktprävalenz in dieser Altersspanne: 0,4 - 1,5%, in Risikogruppen (z. B. Baletttänzerinnen) deutlich höher!) Erkrankungsalter: im Mittel mit 16 Jahren Geschlechtsverteilung (W : M): 12 : 1 Bulimia nervosa (Ess -/Brechsucht, bulimia nervosa): Altersspanne: 15 (18) - 35 Jahre (Punktprävalenz in dieser Altersspanne: 0,5 - [Ängste, Panikattacken und Phobien | Diagnostik](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/angst_diagnostik/) - Tölle (1999) schreibt über die Kategorisierung der Ängste und Phobien in der ICD-10: "Die Krankheitsbezeichnungen haben sich mit den Klassifikationssystemen verändert, ohne dass sich inhaltlich etwas Wesentliches geändert hätte. Anstelle der herkömmlichen Bezeichnung Angstneurose und Phobie bringt die ICD-10 unter dem Oberbegriff "Phobische Störung" (im englischen Original: phobic anxiety disorders) eine Gliederung nach bestimmten Situationen - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_prognose/) - Der Krankheits-Verlauf bipolarer Störungen und manischer Erkrankungen ist individuell sehr verschieden! Trotz der dargestellten prädisponierenden genetischen Faktoren ist das Krankheitsgeschehen multifaktoriell begründet. Menschen erkranken aus unterschiedlichen Gründen, sind unterschiedlich stark betroffen und gehen mit ihrer Erkrankung auch individuell sehr verschieden um! In Fällen moderater Ausprägung kann ein "hyperthymes Temperament" mit besonderer Kreativität verbunden sein und - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Psychotherapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_therapie/psychotherapie/) - Eine spezielle Psychotherapie gibt es bislang nicht. Bei der psychotherapeutischen Begleitung von Patienten stehen in der Regel die Aufarbeitung von Traumatisierungen im Rahmen von Hospitalisationen und Zwangsmassnahmen, von Stigmatisierungen durch das soziale Umfeld und von realen Verlusterlebnissen (ideel, personell und materiell) im Vordergrund. Wesentlicher Bestandteil der therapeutischen Gespräche sind psychoedukative Aspekte (Aufklärung über die Erkrankung, - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Medikamentöse Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_therapie/psychopharmaka/) - Bei der medikamentösen Therapie affektiver Störungen unterscheidet man zwischen Akutbehandlung Erhaltungstherapie und Rezidivprophylaxe Die Akutbehandlung dauert idealer Weise bis zum vollständigen Abklingen der Beschwerden, also bis zur "Vollremission". Oder, wenn diese nicht erreichbar ist, bis zur Rückbildung der akuten Symptomatik. Die Erhaltungstherapie muss teilweise deutlich länger fortgeführt werden, um auch nach der Besserung der Beschwerden - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Ursachen (Ätiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_aetiologie/) - Der Begriff der "multifaktoriellen Ätiopathogenese affektiver Störungen" Es gibt nicht die Ursache affektiver Störungen. Es gilt stattdessen als gesichert, dass die Störungen des Gemüts durch eine Vielzahl von Faktoren mitbedingt und ausgelöst werden kann. Das gilt auch für die einfache Manie und für die manisch-depressive Erkrankung, auch bipolare Störung genannt. Im Fachjargon spricht man von - [Manie, Zyklothymie und bipolare Störung | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/manie_epidemiologie/) - Epidemiologische Daten zur Manie Ersterkrankungsalter (durchschnittlich): wie bei monopolaren Depression meist zwischen 30. und 40. Lebensjahr Relative Häufigkeit: ca 5% aller affektiven Störungen Epidemiologische Daten zur manisch-depressiven (bipolaren) Störung Erstmanifestationsalter (durchschnittlich): meist zwischen dem 20. und 30. Lj., aber auch schon vor dem 16. Lj. gelegentlich sogar bei Kindern unter 10 Jahren, dann mit schlechter - [Depressionen und depressive Zustände | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/depression_therapie/) - Es gibt verschiedene Formen von Depressionen, die zudem in ihren individuellen Ausformungen doch recht vielgestaltig sein können. Es ist nicht möglich und auch nicht das Ziel, in diesem Rahmen detailliert die vielfältigen Möglichkeiten der Therapie bei Depressionen zu behandeln. Ich möchte hier stattdessen wesentliche therapeutische Leitlinien darstellen. Eine moderne Therapie der Depression beinhaltet in der - [Depressionen und depressive Zustände | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/depression_epidemiologie/) - Achtung:Epidemiologische Daten in der Forschungsliteratur weisen oft erhebliche Schwankungen und Unterschiede auf. Dies liegt oft an unterschiedlichen Ein- und Ausschlusskriterien hinsichtlich Definition der Störung, Einbezug von Einzelphasen oder Gesamtverlauf, sämtlicher Manifestationen oder nur bestimmter Schweregrade etc.. Dies gilt auch für die Untersuchungen über Häufigkeit und Verteilung der Depression und der depressiven Zustände. Deshalb sind die - [Depressionen und depressive Zustände | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/depression_definition/) - Die Vorstellungen darüber, was unter der Krankheit "Depression" zu verstehen hat, weichen je nach philosophischem bzw. schulenspezifischem Hintergrund bei verschiedenen Autoren voneinander ab. Definition der Depression von Karl Jaspers Der Begründer der sogenannten "Psychopathologie", der Philosoph und Psychiater Karl Jaspers ("Allgemeine Psychopathologie", 9. Aufl. (1973)) definiert als "Kern" der Depression v.a. "eine...motivlose Traurigkeit, zu der - [Circumplexmodelle](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/circumplexmodelle/) - Vorgestellt werden sollen hier nach Fiedler (1994) in Stichworten Der Interpersonal Circle von Leary Der Interpersonelle Zirkel von Kiesler Das Inventar zur Erfassung interpersoneller Probleme von Horowitz Die Strukturanalyse sozialer Beziehungen (SASB) von Benjamin (1974) Die beiden letzteren Modelle basieren auf den Arbeiten Learys und stellen lediglich Ausarbeitungen dar. Die Kreismodelle von Leary (1957) und - [Beiträge der Psychoanalyse zur Charakterologie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/psa_charakt_entw/) - In der Geschichte der Psychoanalyse erweiterte sich der Focus von der solitären Betrachtung des Individuums immer mehr in Richtung interpersoneller Phänomene. Wie Fiedler (1994, S. 72-114) anschaulich nachzeichnet begann die Entwicklung mit Pionierleistungen einzelner Schüler Freud's, die mit bestimmten "Dogmen" der klassischen Analyse brachen und - soweit der "Bruch" zu Lebzeiten Freud's erfolgte - anschließend - [Franz Engels | Die Klassifikation der Persönlichkeitsstörungen nach Otto Kernberg](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/textsammlung/f_engels_klassifikation_persoenlichkeitsstoerungen_kernberg/) - Einführung In drei größeren Werken (1975, 1976 und 1984) entwickelte Otto Kernberg eine Klassifikation von Persönlichkeitsstörungen auf dem Boden dreier, klinisch unterscheidbarer, umfassender Persönlichkeitsorganisationen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Einteilung auf der Güte der internalisierten Objektbeziehungen und der Ich-Struktur, ohne jedoch triebdynamische Aspekte außer acht zu lassen. Sie bildet somit eine Art Synthese zwischen der - [Persönlichkeitsstörungen | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/persoenlichkeitsstoerungen_literatur/) - Eigene Referate und Übersichtsarbeiten Beiträge der Psychoanalyse zur Charakterologie Zur Geschichte der psychoanalytischen Charakterologie Circumplexmodelle (Kreismodelle) der Persönlichkeitsstörungen Basisliteratur zu Persönlichkeit und Persönlichkeitsstörungen Amelang, M., Bartussek, D. (1997): Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung. 4. Überarbeitete und erw. Aufl., Verlag W. Kohlhammer. Stuttgart, Berlin, Köln American Psychiatric Association (1994): Diagnostic and statistical manual of mental disorders (4th - [Persönlichkeitsstörungen | Prognose](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/persoenlichkeitsstoerungen_prognose/) - Fiedler (1994) zitiert zwei ältere Katamnese-Studien (Tölle 1966 und Müller 1981; Nachuntersuchungen nach 28 bzw. 30 Jahren), die unabhängig zu ähnlichen Ergebnissen geführt haben: Die Störungsspezifität blieb im Zeitverlauf weitgehend stabil Es fand sich eine Besserung im Alter im Sinne einer Anpassung auf niedrigem Niveau Es treten kaum noch neue Symptome in der 2. Lebenshälfte - [Persönlichkeitsstörungen | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/persoenlichkeitsstoerungen_therapie/) - Fiedler (1994) zitiert zwei ältere Katamnese-Studien (Tölle 1966 und Müller 1981; Nachuntersuchungen nach 28 bzw. 30 Jahren), die unabhängig zu ähnlichen Ergebnissen geführt haben: Die Störungsspezifität blieb im Zeitverlauf weitgehend stabil Es fand sich eine Besserung im Alter im Sinne einer Anpassung auf niedrigem Niveau Es treten kaum noch neue Symptome in der 2. Lebenshälfte - [Persönlichkeitsstörungen | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/persoenlichkeitsstoerungen_epidemiologie/) - Nach Fiedler (1994) liegen epidemiologische Studien zu den unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen bislang nur in geringer Zahl vor. Dittmann u. Stieglitz (1996) weisen darauf hin, daß die Zahlen erheblich differieren, glauben aber sagen zu können, daß die Persönlichkeitsstörungen "zu den häufigsten psychischen Störungen gehören". Bronisch (2000)stellt fest: "Über das Vorkommen von Persönlichkeitsstörungen in der Allgemeinbevölkerung gibt es - [Schizoaffektive Störung | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizoaffektive_stoerung_literatur/) - G. Huber (2004): Psychiatrie. Lehrbuch für Studium und Weiterbildung. 6. Auflage. Schattauer-Verlag M. Berger (2004): Psychische Erkrankungen. Klinik uind Therapie. 2. Auflage. Urban&Fischer-Verlag H.-J. Möller, G. Laux, H.-P. Kapfhammer (2000): Psychiatrie und Psychotherapie. Springer-Verlag J. Angst (1986): The course of schizoaffective disorders. In: Marneros A, Tsuang MT (eds) Schizoaffective psychoses. Springer, S. 63-93 A. Marneros, - [Schizoaffektive Störung | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizoaffektive_stoerung_epidemiologie/) - Die Diagnose "schizoaffektive Störung" leidet, wie bereits beschrieben, unter einer konzeptuellen Unschärfe, merhfach änderte sich die Definition dieser Störung in den letzten Jahrzehnten. Epidemiologische Daten zur schizoaffektiven Störung sind deshalb mit grosser Vorsicht zu geniessen. Inzidenz: jährlich zwischen 0,3 und 5,7 Neuerkrankungen pro 100000 Einwohner (Berger 2004) unipolare schizoaffektive Psychosen 4 pro 100000, bipolare schizoaffektive - [Schizophrenie | Literatur](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizophrenie_literatur/) - Asmus Finzen: Schizophrenie. Die Krankheit verstehen. Psychiatrie-Verlag Christian Scharfetter: Schizophrene Menschen. Diagnostik, Psychopathologie, Forschungsansätze. Beltz. Psychologie Verlags Union Luc Ciompi: Affektlogik. Über die Struktur der Psyche und ihre Entwicklung. Ein Beitrag zur Schizophrenieforschung Thomas Köhler: Biologische Grundlagen psychischer Störungen. 2. überarbeitete Auflage. HOGREFE-Verlag Günter Lempa; Elisabetgh Troje (Hrsg.): Psychosendiagnostik: Psychodynamisierung versus Operationalisierung. In: Stavros Mentzos - [Schizophrenie | Therapie](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizophrenie_therapie/) - An die Therapie der Schizophrenie werden aufgrund des beschriebenen multikausalen Krankheitsverständnisses einige Ansprüche gestellt. Sie sei im Folgenden skizziert: Grundlage jeder Schizophrenie-Behandlung sollte eine moderne Therapie mit Psychopharmaka sein. Die zum Einsatz kommenden, antipsychotischen Medikamenten heissen Neuroleptika Eine supportive (=stützende), psychodynamisch orientierte (aber nicht aufdeckend-psychoanalytische) Psychotherapie bildet den zweiten Pfeiler der Behandlung Psychopharmako-Therapie, Psychotherapie und - [Schizophrenie | Häufigkeit (Epidemiologie)](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizophrenie_epidemiologie/) - Prävalenz, Inzidenz und Verteilung in Europa: Prävalenz der Schizophrenie: 0,5 - 1,0% Lebenszeitprävalenz: 0,6 - 1% (schizoaffektive Erkrankungen mit eingeschlossen) Punktprävalenz: 2,5 - 5,3 pro 1000 Einwohner Jährliche Inzidenz der Schizophrenie : 0,2 - 0,6 pro 1000 Einwohner, 0,05% Verteilung der Schizophrenie : erhöhte Prävalenzzahlen in Irland, Schweden, Kroatien erniedrigte Prävalenzzahlen z.B. in der Gemeinde - [Schizophrenie | Definition](https://psychiatriegespraech.ch/psychische-stoerungen-und-erkrankungen/schizophrenie_definition/) - Die Definition nach ICD-10 "Die schizophrenen Störungen sind im allgemeinen durch grundlegende und charakteristische Störungen von Denken und Wahrnehmung sowie inadäquate oder verflachte Affekteivität gekannzeichnet. Die Klarheit des Bewusstseins und die intellektuellen Fähigkeiten sind in der Regel nicht beeinträchtigt. Im Laufe der Zeit können sich jedoch gewisse kognitive Defizite entwickeln. Die Störung beeinträchtigt die Grundfunktionen, - [Willkommen zum "Psychiatriegespräch"!](https://psychiatriegespraech.ch/start/) - Was gibt es Aktuelles? [one_third_first] Aktuelle Ausstellungen: von Petra Kania [/one_third_first] [one_third] Neue Gedichte und Texte: Barfuss im Regen (Elisabeth Schwarz) [/one_third] [one_third_last] Neue Bücher: Sergejs Schatten (von Kerstin Fischer) [/one_third_last] [one_third_first] Community Besuchen Sie unser grosses Forum und nutzen Sie die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch über alle Fragen der Psychiatrie und Psychotherapie. Aktuelle Beiträge im Forum: {phpbb_recent_topics} [/one_third_first] [one_third] - [Gabi Lummas | Verschlossene Seele](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/buchautoren/gabi_lummas_verschlossene_seele/) - [one_half_first] Alleinvertrieb beim „Verlag die Jonglerie“ Griembergweg 35 12305 Berlin Tel.: 0049-30-76503106 Fax: 0049-30-76503105 mail@verlag-die-jonglerie.de www.verlag-die-jonglerie.de [/one_half_first] [one_half_last] [/one_half_last] Unaussprechliches begreifbar machen Im Juli 1959 wurde ich in Hamburg geboren und musste aufgrund einer schweren Krankheit meiner Mutter meine Kindheit in Heimen und Pflegefamilien verbringen. In meiner ersten Pflegefamilie, in der ich vom fünften bis - [Debatte: Wegschliessen oder Therapie?](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/textsammlung/debatte_wegschliessen_oder_therapie/) - Zur Debatte über den Umgang mit Sexual-Straftätern von: Rebecca Hillauer Redaktion: Robert Baag Straßenumfrage:"Wie soll man es sonst machen? Kastration und so ein Scheiß funktioniert ja wohl nicht." "Das finde ich gut. Sie brauchen ja Hilfe, sie sind ja krank irgendwie. Denn das ist ja nicht normal." "Wenn man sie therapiert, haben sie vielleicht noch - [Forum](https://psychiatriegespraech.com/forum/index.php#new_tab) - [Kontakt](https://psychiatriegespraech.ch/kontakt/) - Kontaktaufnahme über Praxis FMH Psychotherapie und Psychotherapie in Bern - Franz Engels, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie - [Helene und Hubert Beitler | Bücher](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/buchautoren/helene_und_hubert_beitler_buecher/) - [one_half_first] Buchtitel: Psychose und Partnerschaft von Helene Beitler [/one_half_first] [one_half_last] [/one_half_last] Buchbeschreibung: Eine Psychose beeinträchtigt nicht nur den betroffenen Menschen selbst. In Mitleidenschaft gezogen werden insbesondere die Lebenspartner. Der gesunde Partner muss plötzlich eine Vielzahl von durcheinander geratenen Aufgaben des alltäglichen Lebens meistern: den Kranken "betreuen" und dessen Angelegenheiten (Arbeitsstelle etc.) regeln, die Kinder müssen versorgt, - [Pat Wenderoth | Alles andersrum](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/buchautoren/pat_wenderoth_alles_andersrum/) - [one_half_first] Sprache: Deutsch Taschenbuch - 206 Seiten - Wenderoth, Cornelia Erscheinungsdatum: August 2003 Auflage: 2., überarb. Aufl. ISBN: 3000119876 [/one_half_first] [one_half_last] [/one_half_last] Die Autorin über ihr Buch: Mein Name ist Pat Wenderoth. Ich bin in Frankfurt geboren und lebte dort bis zum Jahr 2002. Seitdem wohne ich in Bad Homburg. Erst absolvierte ich eine Lehre als Floristin, bevor ich als - [Reinhold Miebach | Man(n) kotzt sich aus](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/buchautoren/reinhold_miebach_mann_kotzt_sich_aus/) - [one_half_first] Man(n) kotzt sich aus Ein bulimiekranker Mann erzählt ISBN 3-937034-02-1 (Taschenbuch) Preis 9,90 € erschienen im Februar 2004 im pro Literatur Verlag Robert Mayer-Scholz [/one_half_first] [one_half_last] [/one_half_last] Der Autor über sein Buch: "Bulimie und Magersucht, Anorexie oder wie immer wir es auch nennen wollen, begegnet uns auf der Straße. In modischen jungen Mädchen- und - [Kerstin Fischer | Sergejs Schatten](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/buchautoren/kerstin_fischer_sergejs_schatten/) - Autorin Kerstin Fischer Sergejs Schatten Sprache: Deutsch Taschenbuch: 104 Seiten - Ludwigsfelder Verlagshaus Erscheinungsjahr: 2009 Auflage:1. Auflage ISBN: 978-3-933022-57-8 Preis: 13,80 Euro DIE AUTORIN - VITA Geboren 1965 in Achim. Studium der Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Geschichte in Bremen. Arbeitet seither als freie Autorin und Publizistin (Literaturkritik, Kurzgeschichten, Lyrik). 2002 wird ihr Gedicht "Blutstropfen" in der "Nationalbibliothek des deutschsprachigen - [Georg Trakl](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/g_trakl_gedichte/) - Traumwandler Wo bist du, die mir zur Seite ging, Wo bist du, Himmelsangesicht? Ein rauher Wind höhnt mir ins Ohr: du Narr! Ein Traum! Ein Traum! Du Tor! Und doch, und doch! Wie war es einst, Bevor ich in Nacht und Verlassenheit schritt? Weisst du es noch, du Narr, du Tor! Meiner Seele Echo, der - [Andreas Friedrich | Gedichte](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/a_friedrich_gedichte/) - (01-01-05) Bald ist der erste tag vorüber; es zeichnet sich nichts neues ab; nach wie vor sind die adern prall gefüllt mit den schwarzen kristallen der angst; d ir ist bewußt wie dein leben bish er verrann; d ir ist bewußt wie es weiter verrinnt; du streifst nur die zeit; der mann mit dem - [Clemens Brentano](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/c_brentano_ich_weiss/) - ICH WEISS Ich weiss wohl, was du liebst in mir: Es ist die Glut in meiner Brust, Es ist die zauberhafte Zier Der tief geheimen innern Lust, Die strahlt aus mir und ruft zu dir: Schliess mich in einen Felsenstein, So ruf ich dich durch Mark und Bein: Komm, lebe, liebe, stirb bei mir, Du - [Elisabeth Schwarz | Gedichte](https://psychiatriegespraech.ch/psychiatriekultur/gedichte_und_prosa/e_schwarz_gedichte/) - Wenn du dem Leben nicht mehr traust und dicke Wände um dich baust, nach draußen nur durch Gitter schaust, was ist es dann, wovor dir graust? So ist das Dasein nicht gedacht, als Kind hast du sogar gelacht. Deine Seele hat dich eingesperrt, lange hast du dich gewehrt. Böses hast du nie getan, warum tut - [Loren Mosher: "Die Psychiatrie ist von der Pharmaindustrie gekauft"](https://psychiatriegespraech.ch/ressourcen/textsammlung/loren_mosher_psychiatrie_von_pharmaindustrie_gekauft/) - Loren Mosher tritt unter Protest aus der APA (American Psychiatric Association) aus In einem Brief an Rodrigo Munoz, Präsident der American Psychiatric Association, hat Dr. Loren R. Mosher seinen Austritt aus der Gesellschaft bekannt gegeben. Eine Kopie dieses Briefes liegt uns vor. Dr. Mosher gilt als einer der Pioniere der Gemeindepsychiatrie in den USA und - [Grusskarten](https://psychiatriegespraech.ch/grusskarten/) ## Kategorien - [Allgemein](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/allgemein/) - [Glossar A - Z](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar/) - [Glossar | A](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-a/) - [Glossar | B](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-b/) - [Glossar | D](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-d/) - [Glossar | E](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-e/) - [Glossar | K](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-k/) - [Glossar | M](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-m/) - [Glossar | N](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-n/) - [Glossar | P](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-p/) - [Glossar | R](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-r/) - [Glossar | S](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-s/) - [Glossar | U](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-u/) - [Glossar | V](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/glossar-v/) - [Ausstellungen](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/ausstellungen/) - [Psychiatriegespräch](https://psychiatriegespraech.ch/./kategorie/psychiatriegespraech/) ## Schlagwörter - [Abhängigkeit](https://psychiatriegespraech.ch/tag/abhangigkeit/) - [Psychotherapeut](https://psychiatriegespraech.ch/tag/psychotherapeut/) - [Psychotherapeutengesetz](https://psychiatriegespraech.ch/tag/psychotherapeutengesetz/)